Meßsche wöchentlich- WUWW Metzen mö Nachrichten. Zwey und Fünfzigstes Stuck.
Dienstags den 24km Deeembr. 176;.
Mit Hochfürstl. H-lsen-Darmstädtifcher gnädigsten Erlaubnis.
«^Frr wollen heute unsre Leser, obgleich auf eine etwas entfernte Wei« se - auf den höchsten und würdigsten Gegenstand unsrer Bekrach« , . tung, auf die Menschwerdung des Heylandes derWelk, führen
Nichts in der ganzen Schöpfung verdient unsre Aufmerksamkeit, so febt*. als sie. Es ist doch alles Uebereinliimmung, es ist alles lauter Gnade und Erbarmung, alles lauter unermeslicher Verstand, lauter unendliche Weisheit in diesem göttlichen Werke. So gar diejenige Umstände bey demsel. b(n, welche den meisten Menschen unmerklich und keiner Betrachtung würdig scheinen, sind unumstösliche Beweise von allen diesen erhabensten Eigen- schasten. Wenn man nur zum Beyspil betrachtet, mit welcher Weisheit unser GOtt die Zeit erwählt hat, in welcher er seinen Sohn zum Heil der sündigen Menschen hat gebohren werden lassen ; so setzt uns dieses schon in Verwunderung und Erstaunen. Wir Endlich-, sagt ein bekannter Schriftsteller, dessen Gedanken über die Ursachen, warum GOtt eben diese Seit M Menschwerdung seines Sohnes erwählt hak, wir heute unser» Lesern als eine Vorbereitung zu dem bevorstehenden Feste mitheilen wollen, wer- den niemals alle Ursachen des Unendlichen ergründen; wir werden aber im- ™V<V'ct davon zu erkennen vermögen, als zur Verherrlichung unserS GOttes dient. Es Leuchten aus den Umständen der Zeit, m welcher Chri- 8ff stus


