GLesisch-wochettbk'ch gemeirlttötzige Anzeigen
Sonst ist es gar zu unschicklich.
Drum wo man oft auf Lehren schmähet, Wovon man fast kein Wort verstehet; Da geh ich ab und wundre mich.
Wenn Cloe, wie em kleines Kinde
Von Lleb und Kuß noch nichts verstünde; So dacht' ich: für sie schickt es sich. Doch sie ist schon von achtzehn Jahren Und noch im Lieben unerfahren;
Drum geh ich ab und wundre mich.
Wenn Mütter ihren Töchtern rathen, Zu fliehen, was sie selbst sonst thaten; Da denk ich: für die schickt es sich. Allein wenn diese sich bemühen. Den Rath einfaltig zu vollziehen, So geh ich ab und wundre mich.
Wenn Sophron, den die Armuth drücket Sich für Verdienst und Tugend bücket, Da denk ich stets: so schickt es sich. Doch wenn er Narren Ehr erzeiget UnD sich für reichen Westen beuget, Da geh ich ab und wundre mich.
Wenn Daphne für Amynten fliehet, Sich zornig seinem Arm entziehet; Denk ich: für Spröde schickt es sich. Doch wenn sie durch sein Flehn erweichet, Mit ihm in finstre Hecken schleichet;
Da schleich ich nach und wundre mich. w**
Academijche Nachricht.
Herr D. Johann Stephan Müller, Prof. Theo!. Ord. und Vesper Prediger allhier, sind von Ihrs Hochsürstl. Durchl. aus besondern Gnaden zum Assessoren bey Hochsürstl. Consistorio ernennt und vorgestellt worden.
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