wöchentlich- gcincllMßW WWW unö Kchrichtcn.

Vier und Vierzigstes Stl'lck.

Dienstags dm roten Oceobr. 1*764»

Mit Hocbfürstl. Hessen - Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

Abhandlung x»ow dem Nutzen der Dichtkunst rn der Religidtt. Von einem Mlitgliede der teutschen Geselllchaft.

G^bgleich die göttlichen Wahrheiten unsrer allecheiligsten Religion kei- ngn Schmuck und keine Auszierungen der Schreibart nöthlg ha- ben/ um einen jeden zum Beyfalle zu bringen, dec im Stande ist, aeböria darüber nachzudenke» : so ist es doch gewiß, daß sie ohne diese Äus­serungen den grosen Eindruck bey den meisten Menschen Nicht'machen, den r?, können, wenn sie in eiiiem glanzenden unö gelchmückten

Sd?Ä Ä » »" liest m.dem tiefen Verdecken der Menschen. Denn bald ist ihr Verstand zu schläfrig, als daß sie sich leben« xtrt hiMAn übeneiKieti ließen; bald ist ihrÄbille zu trage, ihren vortrestichen ^WTLTL. si! nicht mit der ganzen Stärcke derselben ül«i"uat und bewegt. Es muffen alsd die Bemühungen der>emg«n von einem grosen und mannigfaltigen Nutzen seyn, welche alle sdre Fahigkeite n und Talente anwenden, die Wahrheiten unirer Religion m ihrer eigenen himmlischen Schönheit zu zeigen, um ^o est

Aiuabl von Menschen zu überwinden. Wer aber ist gejchickter, les wichtige Geschäfte zu übernehmen, M der Dichter? Denn unte llen