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Vahre eine Mengs Pftsetteiser zu dem Ende genommen wird, daß man ebendie Art bekomme. Dieses möchte .auch wohl geschehen, wofern die Reiser nur immer auf Stamme, die eben so frey stünden, gepsroft würden

Der berühmte Englische Gärtner M-tter, welcher in seinem Gärtner- Lexicon bet) dem Worte Apfelbaum das Engezusammensetzen der Obstbäu­me sehr mißbirL-get, lobet im Artickel Baungarten die Art und Weise, de­ren sich einige Engländer mit lehr gutem Nutzen bedienet, daß man die Reihen der Aplelbäume achtzig oder hundert Schuhe weit von einander mache; die Bäume aber in den Reihen sechzig Schuhe weit voneinander fetze, und den Boden zwischen ihnen ackere und mit Getraide besäe; indem solchergestalt man eine gute Ernte, äusser unter den erwachsenen Bäumen selbst, erhalte, und die Bäume stärker und gesunder würden, langer dau­erten und bessere Fauchte trügen. Er schlägt weiter vor, auf eine solche Art em Feld mit einer oder zwey Reihen von Apfelbäumen zu bepfianzcn. Dergleichen Verfahren verdienet von denen, die das Feld dazu haben, nach- geahmet zu werden»

Diejenigen aber, welche in Obstgärten die Bäume gern näher setzen wollen, haben bei) Bestimmung der Weite auf die verschiedene Gattungen und Arten der Obstbäume und auf die Beschaffenheit des Erdreichs zu se­hen : denn man weis, daß die Apfel-und Biernbäume von starkem Ge- wachse in einem guten Boden so gros werden, daß, wenn sie dreysia Schuhe von einander stehen, ihre Aeste und Wurzeln, die unter einander ein gleiches Verhältmß zu haben pflegen, einander erreichen. Es ist also nicht rathsam , einen von dem andern weniger , als vierzig Schuhe zu pflanzen. Ist der Boden schlechter und leichter; so bleiben die Bäume kleiner darin, und können daher an dieser Weite fünf bis zehen Schuhe ab* gehen. Einen solchen Raum von 40. oder wenigstens von 30. Schuhen zwischen den Obstbäumen zu lassen, hat schon der alte lateinische Schrift­steller Columella verlangt. Da aber die Pflaumenbäume , wozu die Zwetschkenbaume gehören, sich ungefehr halb so weit ansbreiten, als jene, und dse meisten Kirschbäume etwas grösser werden, als diese; so wären sie, nachdem der Boden ist, sechzehn bis zwanzig und mehr Schuhe voneinan­der zu pflanzeu.

Der Ordnung, Zierde und des Nutzens halber sotten in Obstgärten de Bäume allerdings nach der Schnüre und reihenweise stehen. In die Reihen werden sie entweder gerade, oder schief hintereinander gesetzt. . In W ersten Falle, wofern ein Baum vom andern vierzig Schuhe entfernt sepn