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so Flebticbten Nahrung, als der Brey ist, erwarten. Hätte ja das Kind einiger Nahrung vonnöthen, so wäre es gewiß nicht der Brey, den man ihm geben müßte; sondern entweder Muttermilch, oder eine andere, ebenfalls dünne und flüssige Milch. Vor den ersten sieben oder acht Monaten muß man also den Kindern der Regel nach niemals Brey geben. Das allzu« frühe Einstopfen des Breyes pflegt äusser den Würmern auch sonderlich dik- ke Hälse und Kröpfe hersürzubringen. Indessen gibt es doch Fälle, wo man den Brey, in den ersten Monaten, den Kindern nicht vorenthalten darf. Wenn sich nemlich das Kind unruhig bezeigt, und keine andere Ursache solcher Unruhe offenbar ist, als etwa der Verdacht einer gar -zu dünnen und scharfen Milch, wovon die Kinder gemeiniglich Durchfälle zu bekommen pflegen; alsdann kan man ihnen, neben der dünnen Milch etwas Speise bieten, damit'die Schärfe dadurch gelindert und die Milch nahrhafter gemacht werde. Es kan alsdann ein dünngekochter Brey von Mehl oder Semmel mit Wasser, oder auch nach Befinden mit Kühmilch, oder eine Suppe, ein Gersten oder Haberschleim dienlich seyn: da aber die erste Mrlch nicht so gar lange flüssig und scharf zu seyn pflegt: so muß man auch, so bald man merkt, daß sie von guter Consistenz, und hinlänglicher Nah- rung iss, mit Darreichung dergleichen Nebenspeüen wieder aufhören. S. Storch im ersten Band der weiberkrankh. S. 34f* Im ersten B. der Lmderkrankh», S. 194* und im vierten Band derselben, S-zor.
neue Bücher.
Ladvocat (Herrn Abts) historisches HandWörterbuch, 4 Theile, gros 8. Ulm 1763. 10 fl.
Onomatologia oeconomica practica oder öt0N0M. Wörterbuch Mit einet
Vorrede Hm. Gottlieb v. Justi, ; Theile, Ulm 76z. 7 fl.
Martini (ChriÜoph) Thefourus dißerrarionum Tom. I. p. 1. No- rimberg. 1764
Kunst ( die )"gute Sonnenuhren zu machen mitKupf.Ulm 17^2.1 st. ro kl.
Koenig, Seiest« lur. Pubhci, 46ter Theil, Franks. 1764. 30 fr.
Gerichtliche (£t tritt 01t.
Nachdeme über des Johannes Leun zu Langgönß Vermögen einCon- euifus Creditorum entstanden, und dasselbe zu deren Befriedigung nicht anrei-


