154 Gr'eflsche wöchentlich - gemeinnützige Anzeigen

Säge gleicht, also genannt. Er ist der gröste Feind der übrigen WaR- fische, mit denen er oft hitzig kämpft, und von welchen er, wenn erste über­wunden hat, nichts als die Zunge genießt. Der Lachelot, oder Pot^ fiftv scheint nur ein Auge zu haben, da er doch deren zwey hat, weil das linke dermassen klein ist, daß man es nicht wahrnehmen kan. Die Grön­länder können ihn leicht fangen, wenn fte ihn auf der linken Seite angrei­sen. Seine Hirnschale liefert den fälschlich sogenannten Wallfischfaamen, oder Wallrath. Man bekonunt zuweilen zwanzig bis vier und zwanzig Tonne» daraus, gemeiniglich ist er so. bis 70. Fus lang. Der weiß, fisch und Buttskopf sind ebenfalls kleinere Gattungen vom Wallfische. Das Seeemhorn, eigentlich Ntarwatt ist ein mittelmäsig dicker Fisch, und gemeiniglich achtzehen bis zwanzig Zoll lang. Bornen an dem .sopf hat er ein rundes schneckenförmiges, und spitziges Horn. Die stärksten von diesen Hörnern stnd vierzehn bis fünfzehn Fuß lang und Arms dick, und bestehen aus einer ungemeinen schönen, weissen dichten und schwehren Ma­terien. Der VTtfer oder das Meerschwein ist noch eine Art von kleinen Wallfisch, dergleichen man überall auf der See antrifft. Das Wallroß oder Meerpferd ist ein Meerthier dessen Gestalt einem Seehunde gleich kömmt. Es hat ein dickes, braunes Haar, und Zähne, die eben so hoch gehalten werden, als die Elephanten Zähne. Fornen hat es Pfoten, hinten aber einen Fischschwanz. Das Maul ist wie ein Ochsenmaul ge­staltet; unten und oben mit stachelichten Borsten, in der dicke eines Stroh­halms besetzt. Seine rothen Augen sehen feurig aus, und weil sein Hals so aufferordernlich dick ist, daß es ihn nicht wohl Herumwenden kan, so dreht es die Augen im Kopf herum, wenn es etwas an sehen will. Sein Fleisch hatein,e Aehnlichkeit mit dem Schweinfieische. Gemeiniglich hält es stch auf dem Eise auf. Indessen kan es so lange aus dem Lande bleiben, dis es der Hunger nöthigt, in die See zu gehen, wo es sich von den Fi­schen und MeerJnsecten nährt. Die Robben oder Seehunde haben einen Kopf wie ein Katzen- oder Hundskopf mit abgeschnittnen Ohren, und Forderfüsse wie Gänsefüsse. Hinten haben sie keine Füsse, sondern schleppen das Hintertheil nach. Die gröste sind fünf bis acht Fus lang. Ihr Speck ist schön und gibt den besten Thran. Die Grönländer brau­chen das Fleisch zur Speise; die Häute zu ihrer Kleidung, und Bcdek- kung ihrer Hütten und Fahrzeuge; das Fett brennen sie in ihren Lampen, und kochen, in Ermangelung des Holzes ihr Essen darauf. Was die wunder­baren Ftzche oder Meerwunder betrifft, so thut Thormodor in seiner

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