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mm Grunde an, daß denen Akademien nach dem Exempel der Clerisey die Gerichtsbarkeit gestattet worden, gleichwohl aber das Forum ecclefiaiticum in realibus nicht sundirt sey. .

Nun ist zwar nicht zu leugnen, daß in vielen Landen die Confiftona in realibus cleticorum cauffis keine Gerichtsbarkeit haben, wie davon Bey- sviele bey PuFendorffin Introd. ad Proc. P. I. c. 3. §, 10. Boehmer in lur. ecclef. Prot. T. I. üb. 2. tir. ). §. 58. sich vorfinden, allein damit scheinet die Sache nicht ausgemacht zu seyn. Denn, gesetzten Fall, daß die iurisdi&io academica ad exemplum iurisdiftionis ecclcfiafticae ent- flaHöen wäre? so müßte doch die auth. habita und besonders die darin vor­kommende Worte: fuper aliquo negotio» aus dem iure canonico und dessen Sätzen ihre Erklärung erhalten. Nun ist aber nichts gewisser, als daß nach dem iure canonico auch in cautiis clericorum realibus die iu- risdi&io ecclefiaftica, und zwar privative, fundirt ist, und dem Kläger, welcher einen clericum actione reali belangen will / nur dies freystehet, ob er die Klage coram epifcopo domicilii, oder coram loci, vbi res fita eft, ordinario i. e. epifcopo anstellen will. c. vir. X. de foro compet. c. I. de privil. in 6., wie solches auch Boehmer cir. loc. nachgegeben hat. Mithin könten die Verteidiger der ersten Meinung selbst diese Gründe, worauf man die zweyte Meinung bauen will, zu Unterstützung ihres Satze- anwenden.

§. 6.

Die dritte Meinung, welche Schürer in Prax. iur. rom. Exercit. xj.infin. Exercit. ZV. th. IZ8. vorgetragen, gehet dahin: daß das Fo­rum privilegiatum an die Stelle des Fori domicilii ordinarii trete, und ein Forum domicilii fingulare C privilegiatum sey. Mithin ein solcher, welcher ein Forum privilegiatum hätte, in Foro domicilii ordinario nicht weiter belangt werden könte, indem dieses per Forum domicilii ptivilegia- tum vertreten würde. Hiernächst könten in einem solchen Foro privilegiato domicilii fllU a&iones, gleichwie in dem Foro domicilii ordinario Rech­tens, angestellet werden. Inzwischen aber würden durch dies Forum do­micilii privilegiatum die übrigen Fora Fpecialia e. g. rei fitae, nicht aufge­hoben , sondern es stünde in dergleichen besonder» Fällen dem Kläger die Wahl zu, ob er solchen Beklagten, welcher ein Forum privilegiatum hat, vor dem Foro domicilii privilegiato oder dem Foro rei fitae belangen wol- u. Und wäre also in diesem Fall ein concurfus iurisdi&ionum. Dieser Meinung zu folge, hätte also ein Klager, welcher einen Profeflbr oder

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