SrefisthewöehMtl«H - Anzeigen
Mahren; er richtet ihn auf und hilft ihm durch, weil er ihn Ausrichter. Das stolze Betragen des jungen Casars unter den Seeräubern, und der Muth, den er einige Zeit vor der Pharsalischen Schlacht in einem Schiffchen bezeigte, da er, in einem Sclavenkleive verborgen, der Flotte des Antonius entgegen fuhr, bey einem gefährlichen Sturme plötzlich ausstund, und dem bebenden Steuermann sagte, fürchte dich nicht , du jührch den Casar und fern Glück, sind Beweise meines Satzes. Man sagt von vielen Menschen, sie seyen zum Unglücke, von andern, sie seyen zum Glücke geboh- re» : wer das erste glaubt, ist gewiß unglücklich, weil er, immer unentschlossen nichts wagt; wer das letztere glaubt, ist glücklich, weil er wagt, was man vernünftig wagen kann. Die Zuversicht in sich selbst und sein Glück zeugt in dem Menschen ein anhaltendes Bestreben sich selbst zu übertreffen, durch künftige Thaten die vergangnen zu verdunckekn, und alles, was sein wahres Glück befördern kann, nicht unversucht zu versäumen. — Der Raum verstärket uns nicht noch mehrere von den angenehmsten und scharfsinnigsten Anmerckungen, die dich Schrift auf allen Blattern enthält hierher zu setzen. Wir glauben aber daß diese wenige hinreichend seyy werden unser Urtheil von derselben vollkommen zu rechtfertigen. '
Mittel wider die Ameisen in Gärten.
^ EinMr Garten Liebhaber wird durch seine Erfahrung gespürt haben, daß dreie Thiere in den Garten , sonderlich an den Baumen mannigfaltigen Schaden verursachen, und man hoffet also dieselben sich destomehr durch Bekanntmachung dieses Mttels zu verbinden.- Man nehme von gemeinen Schwefel zwey Theile und Herbae Origani Vulgaris wutsch Wohlgemuth oder braunen Dosten, so in allen Apothecken zu haben, einen Theil. Das Kraut wird bey gelinder Warme so trocken gemacht, daß es sich zu Pulver reiben lasset, und der Schwefel wird besonders gestossen, hernach aber mit -dem Pulver des Krauts wohl vermischt. Der Gebrauch davon ist dieser r Man macht um die Wurzel des Baums so weit man Ameisen spürt, die Erde etwas los, streuet das Pulver darauf, und rühret es unter die Erde, da man dann die Würckung an denen Ameiftn mit Vergnügen sehen wird. Da das Pulver nicht kostbar ist, muß man eben nicht sparsam damit ümge- hen. Es kann auch bey widrigem Wetter mit Wasser etwas angefeuchtet, unfr


