und Nachrichten.
helfet er Hernnngsburg. Die alten GränzReceffe, die zwischen Waldeck und Paderborn errichtet worden, schreiben: Hermmmgsburg, und gedenken eines Thurms und der RingMauer von dieser Burg. Dec Berg ist sehr hoch, auf der einen Seite sehr steil, überhaupt aber mit einem dicken BuchWald gröstentheils bewachsen. Die obere Fläche hat if. hundert Schritt im Umkreis. Der gröseste Theil derselben gehört nach pw# mont. Die Ueberbleibsel aus dem Alterthum, die man noch deutlich wahrnimmt, sind folgende. Erstens ist die ganze Oberfläche, in deren Mitte ein kleiner runder Hügel ist, mit einer dicken, aber biß zur Erde nie* dergefalienen Mauer umgeben, die zwar mit Mos und Grasbewachsen, aber doch ganz deutlich zu sehen ist. In dieser Mauer sind noch Löcher befindlich, die, weil sie mit Flcis und mit Ordnung gemacht worden sind, ver- muthlich die Schieslöcher gewesen, durch welche die Besatzung mit Pfeilen und Bogen geschossen hat. Rings um selbige Mauer lauft ein verfallener Graben, und, um diesen, ein Wall. Durch den Wald, den Berg hinauf, sind noch deutliche Spuren von der ehmahligen Auffahrt auf die Burg Vorhanden. Weiter lasset sich nichts mehr finden.
Gegen die Abstammung der Arnnmusburg von dem Cherusclschsii Hermann, erreget zwar der Herr Confiitorial - Rath Grupen zu Hannover/ in originibus Pyrmontanis, einige Zweifel. Sie haben aber die Stärke nicht, daß sie die Uebereinstimmung der gedachten Ueberbleibsel mit den Erzählungen des Vellejus paeerculus / des L. Tacrtus / De# Florus/ des Guecomus/ des Dio Cassms/ und anderer, schwächen oder gar zernichten sollen. '
Die Fortsetzung folget.
Academische Nachricht.
Vor einigen Tagen bezeigten die hiesigen Herrn Studierende durch ein Gedicht und ein? vollständige Nachtmusick mit Trompeten und Pauken unserm würdigen Herrn Professor Böhm die ehrfurchtsvolle Dankbarkeit, die sie den Verdiensten dieses vortrefflichen Lehrers schuldig sind. Die allgemeine Hochachtung und Liebe, welche sich Derselbe durch seine vereh* runMwürdige Eigenschaften bis daher erworben hat, machten, daß ein so groW Theil unsrer Herrn Studierenden an dieser Feyerlichkeit Antheil nahm, als vorher selten geschehen ist. Bey der Musick sechsten liessen sie es nicht bei) dem gewöhnlichen dreymaligen Vivat bewenden; noch viele
Ddd - Straffen


