wfe ^lachrichtett. zrt

^ob drohete. Er weinte, weil er in bieser verlaßnen unbewohnten Wüste keine einzige Frucht, keine Quelle finden konte. Er sichte um den Schutz M Fimmels wider die Tieger, die ihn nun gewiß verschlingen würben , nachdem der ganze Rest von seinem Holze verzehrt war, das er bisher ge- sammlet hatte, um sie durch nächtliche Feuer von sich wegzuschrecken. Er warf hierauf ein Käfigen mit Juwelen, als Kleinigkeiten, die ihm itzt nichts nütz"» konnten, auf die Erde, und kroch schwach und zitternd auf eine An­höhe, wo er jeden Abend bei dem Untergang der Sonne zu wachen psieg- te, um irgend einem Schiff, das sich vielleicht dem Cyland nahem mögte, rin Zeichen zu geben. ,

„Bewohner des Himmels- rief B-zaldab, gib nicht zu, baß die- ser Unglückselige durch die Wut der wilden Thiere umkommt. Sey „ stille, sagte der Engel, und sey aufmerksam!

Er schaute wieder, und erblickte ein Schiff, bas an der verwüsteten «Jnfel angeländet war. Welche Worte können die Entzückung schildern, die der ausgehungerte Kaufmann empfand, als sich der SchiffsCapitain erbot, ihn in sein Mtterland zu bringen, wenn er ihm die Helste seiner Juwelen zur Vergeltung geben wollte? Kaum hatte der unbarmherzige Befehlshaber die verglichene Summe empfangen: so berathschlagte er sich mit seinen Untergebenen, und sie wurden eins, die übrigen Juwelen eben- fals einzuziehen, und den unglücklichen verbannten in dem hülflofen und be­jammernswürdigen Zustand zu lassen, in welchem sie ihn gefunden hatten. Der Kaufmann weinte, gitterte, bat und sichele um Erbarmen. Alles um­sonst! Sie seegelten fort, und liessen ihn unmenschlich zurück.

„Wie, rief Bozaldab aus, kann der Himmel die Ausübung einer „ solchen Ungerechtigkeit zn kaffen ? ; , ...

„Schau noch einmal, erwiederte der Engel, und sieh dieses nehmliche v Schiff, in welches du, nach deiner Kurzsichtigkeit, den Kaufmann auf- „ genommen zu werden wünschtest, an einem Felsen zerschmettert! Hörst „ du nicht das Geschrei) der sinkenden Schiffer ? - Unterstehe dich nicht, Beherrscher der Welt in seinen Fügungen zu richten ! Der Mann, „ den du bedauerst, soll aus dieser furchtbaren Einöde weMnommen wer- , den, aber nicht auf die Art, welche du vorschrerben würdest. Sein La- „ fier war der Geiz, der ihn eben so verabscheuungswürdig als unglücksee- „ lig machte. Seine Einbildung fand im Reichthum einen gewissen mach- „ tigen Reiz, durch welchen er alle seine Wünsche zu erfüllen, und vor al- „ Ur Furcht gesichert zu sepn träumte. Nun ,st er gelehrt worden, diesen

Ss L ,/Netch-