Fünf und Vierzigstes Stück.
Dienstags den seen Novembr. 1764.
Mlt Hochfürstl. Hessen -Darmstadt! scher gnädigsten Erlaubnis.
Beschluß der Abhandlung von dem Nutzen der Dichtkunst in der Religion.
enn der Poet von der Liebe zu GOtt und von dem Verlangen nach seiner Gnade redet, mit welchen Empfindungen druckt er
sich alsdann nicht aus:
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Aus ganzem Herzen lieb ich dich!
Nach Gnade, Vatter, dürstet mich, * , -
Die meine Seele labe! ,,
Die ganze Welt erfreut mich nicht!
Nach Erd und Himmel frag ich^ nicht; *•- ' -
Wenn ich, mein GOtt, dich habe! .
Und wenn mein Herz im Tode bricht;
Bist du doch meine Zuversicht, . '
Mein Trost, mein Heil, der mich erlößt! ~
Der mich im Tode nicht verstößt!
Ach JEsu Christ! - : -
Mein HErrl und GOtt? Mein HErr! und GOttl * '
Ein Schlummer sey mir einst der Tod!
N- Und


