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will er liegen, bis ich etwa sterbe, und,dann will er sich wieder in mein Bett legen, oder, welches mir glaublicher scheint, wann er nicht vorher gebessert werden sollte, meine Leichenkosten davon bestreiten. So ent- schlich gros ist die Narrheit meines Mannesl Und ich habe grose Ursache zu befürchten, daß sie immer heftiger werden wird. Denn er vergreift sich schon würklich am fremden Gute. Nur neulich har er den Bierkrug aus der Küche heimlich weggenommen, und hat hernach meine arme Magd gezwungen, einen andern zu kaufen, indem er ihr Schuld gab, daß sie den ersten zerbrochen haben müßte. Und ich kann schwören, daß ich ihn in seinem Ammer gesehen habe. Urtheiien Sie nun selbst, wie elend mein Leben vey einen Manne seyn müsse, der von einer so schand- lichen Krankheit geplagt wird 1 Die Umstande meines Bruders kann ich Ihnen itzt nicht schreiben, weil ich mich fürchten muß von jemand über# rascht zu werden. Machen sie inzwischen nur die Beschaffenheit meines Mannes dem Hrn. A. bekannt. Noch muß ich Ihnen sagen, daß er eine sehr strenge Diät hält Er hat wöchentlich z Fast Tage. Abends speißt er gar nicht, und zu Mittage begnügt er sich meistentheils mitBrod und Wasser. Dann dieies, sagt er, giebt nach physicalischen Gründen, die beste Nahrung. Es wäre mir leid, wann die Besichtigung seines Urins nöthig seyn sollte. Diesen könte ich nicht schaffen, weil er ihn, wer weiß wozu, aufspart. Entschuldigen sie meine Langweiligkeit damit, daß ich ein Frauenzimmer bin. der Himmel wird Sie belohnen/ wenn mir die Recepte von dem Herrn A. ehestens in ihrer Schrift bekannt Sie Machen. Ich bin übrigens rc.

Modestine.

Wir bitten den Herrn Anthropophil um die Beschleunigung des Re- cepts vor diesen Thoren. Die gute Frau Modestins verdienet aus vielen Gründen, daß ihr unglücklicher Mann von seiner gefährlichen Krankheit gerettet wird.

Pktcbricbt von der Vieh Seuche.

. So empfindlich dem gemeinen Wesen der Schaden ist, wann so vrele iooO. c^tück Vieh durch die noch beständig verschiedener Orten wütende Seuche hingerafft werden, so wenig hat man bisher eine zuver­lässige Methode erfinden können selbige zu heilen, und was ist wohl

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