wöchentlich-

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Drcy und zwanzigstes Stück.

Dienstags den ftcn Juuü 1764,

Mit Hochfürstl. Hcssm-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

Abhandlung von dem XX?ertb der alten Gesthtchee der vdrrgen Zeiten/ in der teutfcbcn Gesellschaft zu Giestn bev der Aufnahme eines neuen Mitgliedes vdrgelefen.

AA^ie meisten Wissenschaften, die den Verstand des feinem Theits der Welt beschäftigen, sind seit ihrem ersten Ursprung durch die man^ nigfalügen Erfindungen einsichtsvoller Männer so sehr ausgebreitet worden, daß sie itzt der eingeschränkte Geist des Menschen nicht mehr mit einem Blick auf einmal übersehen kam Man hat deswegen, um unserer Schwäche zu Hülfe zu kommen, nicht nur in dem ganzen Reich der Wahr­heiten, sondern auch in einer jeden besonder» Provinz derselben, viele un- verschiedene Theilungen veranstalten müssen, durch welche der Freund der Wissenschaften in den Stand gesetzt wird , sich vermittelst seiner Betrach­tungen über einzelne Stücke nach und nach eine Erkenntnis von dem Gan- )en einer jeden Disciplin zu erwerben. Dich Eintheilungen waren in sol­chen Wissenschaften schon unentbehrlich, die in ganzen Jahrhunderten ost tzlM mit wenigen Erfindungen bereichert werden. Wie viel unentbehrlicher

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