Ausgabe 
4.12.1764
 
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ttttb Nachrichten. zSL

rin em alteren Gericht an noch ausfindig machen, der würde das Lob ver­dienen, den Ursprung des heutigen RsichsKammerGerichts, aus ältere* Zeiten, erwiesen zu hadert.

Vernunft-und Schriftmäflge Gedanken, von der Ewigkeit der Höllen- Straft; A-.rsr cm Mund eines benachbarten rechtschaffenenGeistlichm geflos­sen, aber von einem Weltlichen aufgesetzt und eingeschickt.

Daß die Ewigkeit der HöllenStrafe niemahlen kein Ende haben wird, das lieget schon in dem Begriff von dem Wort Ewigkeit- Gleich- wohlen giebt es Menschen, die sich schmeichel^, weil der Menschen Dich§ ten und Trachten böse sei, von Jugend auf, weil die Wurzel der Sünder im Menschen selbst stecke, so würde der im höchsten G.rad barmherjige Gotß die Sünder nicht ewig verlohren lassen, sondern er würde, vielleicht nach tausend Jahren, sich über sie erbarmen, und sie aus der Verdammnus in die Seligkeit versetzen. Wenn man, mit Bciseitsetzung der übrigen Eigen­schaften GOttes, blos seine Barmherzigkeit betrachtet, und nicht hinläng­lich in der Schrift forschet, so verfällt man leicht auf solche Gedanken. Denn der Meusch möchte gern, hieniehen, nach feiner Willkür leben, und dor­ten in der Ewigkeit doch selig seyn. So wahr aber als GOtt GOtt ist, so gewiß ist die ewige Verdammnuß ohne Ende. Dieses ist nicht nur aus dem Wort GOttes selbst, sondern auch sogar aus der Vernunft zu be­weisen. In der Offenbarung Johannis am i4ten, im uten Vers, heisst es: Und der Rauch ihrer Ouaal wird aufsteigen von Ewig- keit zu Ewigkeit. Eben dieser Ausdruck wird, im zoten Kapitel rttß loten Vers wiederhohlet. Der Prophet Iesaias cap. 54. v. 9. und 10. sagt: Da werden ihre Bäche zu Pech werden, und ihre Erde zrr Schwefel/ ja ihr Land wird zu brennendem Pech werden/ das weder Tag noch Nacht verlöschen wird / sondern ewiglich wird Rauch von ihr aufgehen/ und wird für und für wüste se?N/ daß Niemand dadurch gehen wird in Ewigkeit. Auf das allerdeutlichste aber lehret uns Christus, unser Heyland selbst, daß die Verdammnüs der Sünder niemahlen kein Ende haben werde. Mlarci am 9/ v. 42. 44.4s. 46. 47. und 48. sagt er: Es ist dir besser/ daß du ein Rrip- Pel rc. daß du Lahm rc. daß du einäugig in das Reich G O eres eingehest/ denn daß du zwo Hande rc. daß du zween Füße rc.

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