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und eine Güte, welche jedem Geschöpf die Triebe und Organe ertheilt hat, die es zu stirer Erhaltung brauchen, und jeden Weltstrich mit den Bedürfnissen versähe, die zur Glückseligkeit seiner Bewohner unentbehrlich waren. Selbst die Gegenden des Erdbodens, wo man die allerschwächste Spuren von dieser überall ausgebreiteten Vorsorge anzutreffen glaubt, geben davon bey einer genaueren Untersuchung die stärksten und überzeugendsten Beweist. Diese letzte Wahrheit ist es insbesondere, womit wir heute um* stre Leser etwas weitläuftiger unterhalten wollen. Wir wollen ihnen zu dem Ende einige Auszüge aus einem Buche mittheilen , die ihnen Gelegenheit geben können, dem angefangenen Betrachtungen weiter nachzudenken. Wir haben des Herrn Hane Egcde, Missionärs und Bischofes inGrön-» land/ Beschreibung und Naturgeschichte von Grönland vor uns, ein Buch, das vor einiger Zeit in unsrer Sprache erschienen ist, und sich bey allen Liebhabern der natürlichen Geschichte schon langst ausserordentlich empfohlen hatte. Den Verfasser, einen würdigen Dänischen Geistlichen, trieb sein Eifer für die Ehre Gottes, und die rühmliche Absicht, die christliche Religion, welche damals ziemlich unbekannt in Grönland war, auch dort auszubreiten, in diese Gegenden. Er war, nach überwundenen vielen Schwierigkeiten, endlich so glücklich, seinen Endzweck zu erreichen, in dem er in Grönland anlangte, und seine Apostolische Arbeiten daselbst fünf*, tehen Jahr lang mit groscm Segen verrichtete. Während dieser Zeit sammelte er die Nachrichten, woraus die ^ngezeigte Schrift erwuchs', und die soviel angenehmes und merkwürdiges enthalten, daß sie kein Leser von Einsicht und Geschmack ohne Vergnügen lesen wird.
„ Die unter dem Nahmen Grönland bekannte Landschaft ist eine gro- ft Insel. Sie liegt ungefähr vierzig Meilen gegen Westen von Island, und fängt bey dem ^sten Grad, to. Minuten Norderbreite an. Sein östlicher Theil erstreckt sich gegen Morden zwischen dem 78sten und 8osten Grade bis an Spitzbergen; der westliche Theil ist bis auf siebenzig und einige Grade bekannt. Man hat noch bis itzt nicht ausfindig machen können, ob es nordwärts mit andern Ländern gränze. Das ist gewiß, daß es an der westlichen Seite nur durch einen engen Meerbusen, den man die Straft Davis nennt, von America abgesondert wird. Hingegen ist es nicht ausg.'macht, daß es auf der nordöstlichen Seite an Asien und die Tartarey gränzt. Grönland ist ein hohes und mit Felsen besetztes Land, von dmeg dir höchsten, so.wie das ganze Hmd, die Seefeste, und inwen
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