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AchtZehendes Stück.
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Mit Hochfürstl. Hessen Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis.
IBötye Naturlehre ist eine Wissenschaft, welche so groft und mannigfalti- ge Annehmlichkeiten hat, und unscrm Geist ein so edles und un- schuldiges Vergnügen gewahren kan, daß selbst solche Menschen, - die sonst Verächter aller andern Wissenschaften sind, dennoch gegen ihre
Reize nichr unempfindlich bleiben können. Die Betrachtung der bewundernswürdigsten Schönheit, Harmonie, Regelmäsigkeit, Ordnung und Vollkommenheit, die wir bey den Geschöpfen in allen Reichen der Natur erblicken, kan einem jeden der nicht ganz ohne Gefühl ist, und blos in der Vefriediglmg cörperlicher Begierden seine Glückseligkeit sucht, eine unerschöpfliche Quelle, der unschuldigsten und lebhaftesten Freuden sepn. Wie schr erheben schon diese Gründe den Werth der Naturlehre, und noch haben wir nicht an ihre würdigste Beschäftigung und an ihren erhabensten Endzweck gedacht. Sie leitet uns von der Betrachtung der Geschöpfe auf den Gedanken an den Schöpfer, und von der Bewunderung der Natur, zu der tiefsten Ehrfurcht und der feurigsten Dankbarkeit gegen ihren Urheber. Hier zeigt sie uns eine Weisheit, die wie alle Eigenschaften des höch- to Wesens unendlich - eine Allmacht, die in ihren Tiefe« unbegreiflich ist, : S und


