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Wochenblatt.

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tine Sparsamkeit, die dem Publiko angerechnet werden soll. Das Merk selbst wird auf Pränumeration gedruckt werden/ wovon ich zu seiner Zeit nähere Nachricht geben werde. Jöllenbeck in der Grafschaft Ravensberg. 1777. Joh. Moriz Schwager, Pastor.

Die Weygandsche Buchhandlung zu Leipzig ist Willens/ ein Werk zu verlegen/ das nicht nur Aerzten, sondern auch und vorzüglich deutschen Wundärzten nüzlich seyn wird. Sie will nämlich/ nach Art des Herrn Leske bekannten Auszugs aus den philosophischen Transaktionen, einen Auszug aus den alten und neuen Attis academiae naturae curioforum liefern / unter dem Titel r Auserlesene chirurgische Beobachtungen und Er­fahrungen/ und wichtige anatomische/ die in die Chirurgie einen Einfluß haben; aus den Werken der Akademie der Naturforscher / in einem Aus­züge geliefert. Aus dem Lateinischen. Die Arbeit ist einem geschickten und gelehrten praktischen Arzte übertragen worden. Daher darf man nichts gemeines und alltägliches erwarten. Die Uebersetzung soll rein und flies­send seyn. Die Kunstwörter sollen/ so viel möglich, übersetzet werden, und zwar so/ baß man sich keines Provinzialausdrucks bedient, sondern daß man sie in allen Gegenden, wo man deutsch spricht/ verstehen kann. Die lateinischen Kunstwörter sollen , wenigstens einigemal im Anfänge/ bis dex Leser sich daran gewöhnt, in einer Parenthese dabey stehen. Zu den, ienigen interEanten Abhandlungen, die ohne Kupfer dem Leser nicht ver- siändlich genug sind, sollen Die Kupfer getreulich und genau von einem ge, schickten Künstler nachgesiochen werden. Alle Weitläuftigkciken sollen aufs äusserste vermieden und die sorgfältigste Auswahl getroffen werden. Unge- sehr vier bis fünf Bände in groß Octav können das ganze Werk ausma, chen. Zu Ende des ganzen Werks soll tin Register folgen. Jeder Band enthält ungesehr ein Alphabeth, nebst den nöthigen Kupfern. Zur Ostern messe 1778 soll der erste erscheinen, und alle Jahr um eben diese Zeit ein Band folgen. Der Druck, Papier und Kupfer sollen gut, sauber und schöa seyn, und gewiß des Publikums Beysall erlangen.

Es ist wohl nicht nükhig dem Publikum zu sagen, wie gemeinnüzig solche, von Sachverständigen mit wohl überlegter Wahl veranstaltete Aus­züge sind. Um nur etwas zu berühren - der unbemittelte Gelehrte hat nicht nüthig, die ungeheuer großen, und daher sehr theuern, Werke sich anzuschaffen. Er kauft den Auszug um einen ungleich geringem Preis, 5inD kann sogleich das Beste lesen, da er hingegen in den Merken manch­mal

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