Giesser WoPerivlatt.
Ein und Vierzigstes Stück.
Dienstags den 7. Gct-br. 1777»
Mit Hochfürstl. Hessen Darttistävtifchcr gnädigster Erlaubniß.'
Es gehet die Z fahrige Bestandzeit derer Herrschaftlichen
!U Stornfelß sowohl als Ulfe, wie auch Unterwiedersheimauftden22 December dieses Jahrs zu Ende. Da nun, jedoch mit Vorbehalt Hock" fürstl. Rentkammer Ratiftcat.on, selbige auf 3 jährigen Bestandvom itm Januar 1778 an, und zwar die Stornfelser den 8tm Octob« in loco Stotnfels, die Uifer aber Donnerstags den -ten Octobtr in locii Ulfa, und Vie Unterwiedersheimer Samstags den men October ih 1»«^ Unterwiedersheim aufgesteckt und an den Meistbietenden verstrichen werd,» sollen; als wird solches zu jedermanns Wissenschaft bekann aemackl. dns in« intim, welch« «In« CM dl« and« Schafmn in feH,u„±t 8<fonn«n, an bim«ldk«n Orten and Tagen “Ä.‘VÄ
WltthöhÄsim beym Tnlch sich «infinden Mögen, ad» Am« ®6 lech«
Bekanntmachung.
^sllermaßen eingrkommenen Berichten nach zu Offenbach, Biraek und f | D'evesheim, jenseits des Mayns, auch zu Suitzbach, an der Grenze der Herrsschast Epstein, unter dem dasigen Hornvieh aber- malea d,e Seuche sich verspuhren lasset, und starck graßiret; als wird solches Zu zedermans Wissenschaft und Warnung mit dem Anhang bekannt gemacht, daß niemand au« hiesigem ObrtaMt mit Hornvieh selbiae Gegend besuchen, weniger von daher einiges Hornvieh oder Häute in hiesiges Oberamt einbringen solle. Gießen den 27 Sept" 1777. "
Fürstl. Hess. Oberamt daselbsten.


