i,4 LVdchenblakt.
funt) der Umständen zu bestimmende Auskunfft verhafftet, des ends zu diesen gemeinen Anstalten nicht allein dir vorhin zum Vesten der Armukh ge- siistete Gelder nach wie vor verwendet- sondern auch von sämtlichen Einwohnern diesiger Scadt, allwöchentlich ein milder Vcytrag eingesammlet, und diejenige, welche sich dieser gemeinnützigen Anstalten entweder ganz entziehen« oder doch keinen ihren Vermögens- und Glücksumständen angemessenen Beytrag thun wollen, ex officio taxiert werden sollen.
Man hat dannenhero von diesem Inftituto dem Publico dahier hierdurch vorläufige Eröffnung zu thun ohnermangeln wollen, mit dem Ge» sinnen, daß jedermänniglich in daö hiebeygehenbe Register zu nokiren hätte, wie viel er jede Woche zu Unterstützung und Beförderung dieser Ar- menansialten beyzulragen geneigt und gemeiner seye. Gießen den ;ten August 1776.
Fürst!, Police^-Deputation dahier.
Mittel wider die Erdflöhe und Rohlravpen.
Da mir nachstehendes als bewährt befundenes Mittel wider die Erdflöhe und Kohlraupen von einem Gönner zugesendet worden, so nehme mir die Zreyheit solches hiermit etwa zum gemeinen Besten müzutheilen.
Man hat seit einigen Jahren das Wasser womit die geschlachtete und geschuppten Fische adgewaschen werden, wider die Erdfiöhe sehr nützlich be- funken, dieses Wasser sprengt man über die noch kleine Pfiänzgen auf den Beeten mit dem besten Erfolg.
E'N geprüftes und zuverläßiges Mittel wider die Kohlraupen, ist, tonn man in den Kohlacker so bald die Pfiänzgen wachsen, hie und da einige Krebse vergrabet, welche wenn sie faulen, durch ihren durchdringen» den Geruch jene abhalten. B-u.
Am rten Sept und folgende Tage wird allhiereine ansehnliche Sammlung von gebundenen raren Büchern aus allen Wissenschafften, öffentlich auf Dem Collegio Academico versteigert. Davon ein Catalogus gratis in der Kriegerischen Buchhandlung zu haben ist.
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