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So sagt wenigstens der alten Dämon, dessen wir oben in allen Ehren gedacht haben. . , , ,
Schaden dergleichen Thorheiten? Uns mcht: wir belustigen unS daran Sie ernstlich LU wiederlegen, würde noch eine größte Thorheit seyn.
Was wir von einer gewissen Priorin in Franken , und von einem Prediger aus — bey dieser Gelegenheit anführen könnten, ist ohnedem bekannt genug. n .
Möchte doch nie eine solche Epecukron wreder Vorfällen k
Hier findet nunmehr ein Brief leinen Platz, weicher bey den Herrn Verleger abgegeben worden ist.
Meine Herrett/
Sie urtheiken frei;, und ich liebe solche Seelen, welche sich nicht sclavifch an die Meynnng der Väter binden. Wollen Sie wol erlauben, daß ich Ihnen die Arbeit erleichtere und auch mit urtheile?
Es sey gewagt, und hier liefere ich eine Probe von meiner philosophischen Denkungsart!
Die Vernunft, behaupte ich, hinkergeht uns öfterer, als die Natur.
Erstaunen sie nicht über diesen Sah ! ich bin kein Ketzer. Müssen Sie nicht selbst gestehen, daß Sie itzt einige Dinge leugnen , die sie ehedem für wahr hielten, und auch von Anderen noch immer vertheidiget werden- Schlossen sie denn damals nicht vernünftig?
Nehmen Sie nur die Triebe der Natur. Sie folgen ihnen, ohne sich lange vorher zu besinnen, und befinden sich sehr wohl dabey. Von ausschweifenden Begierden rede ich freylich nicht: denn wer diese stillen will, entehret die Menschlichkeit und wird ein Vieh. Sollte ich daher nicht auch sagen können ; die großen Gedanken kommen aus dem Herzen 3 So ist es; nur müssen Sie unter einem großen Gedanken nicht eben einen witzigen, gelehrten und scharfsinnigen Gedanken verstehen: denn das größte Genie har oft das schlechteste Herz von der Welt; sondern einen Gedanken voller Zärtlichkeit und Menschenliebe.
(Der Beschluß folgt künftig)
Aeade-


