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Wochenblatt.

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ttenblr'cken sb rnhrg Ln seiner Seele gewesen/ daß er Gott / der »bm drese warme/ diese göttliche Lraft geschenkt/ gedankt habe.

Heißt denn dieses nicht den Brand des armen Wetthers als etwa- aroses, als etwas bewundrunqswürdrgeS abbilDen, und denen, welche zu gleichem ködrenden Brand kid)t vispomrt werden können, Ruhe der See­le, Warme und göttliche Kraft, auch awdenn, wenn die Wuth ihnen Die Kugel durch den Kopf jagt, trostreich verheisen Edle Freundmn! ver­geben &i dem Unglücklichen; ferne böse Sache entschuldigen , hieße au- Güte ungerecht werden.

Ich erinnere mich, daß ich Ihnen in meinem ersten Brief verspro­chen habe, auch die Folgen zu Dermüiren , welche nothwendigerweise aus dergleichen Grundsätzen entstehen müssen. Sollte dieses traurige Detail wohl noch nothwendig seyn? Ist Gott, der mich in seiner gewaltigen Rech­te hält, ein Tyrann, wo ist Liebe 1 ist die Namr, in der ich lebe, ein Ungeheuer, das zernichtet, wo ist Leben? und ist eine bis zur Raserey aus­schweifende Sinnlichkeit würdige Gröse des Menschen, wo ist Wahrheit 1 Wahrheit, Leben und Liebe verschwinden, und Furcht, Tod und Unwahr« heit verbreiten eine schwarze Nacht über uns aus. Und , liebe Freuir, dnrn! ists denn nicht schon allenthalben , wo man Gott, Narur und Wahrheit verkennt, so finiter um den Menschen, daß er nicht sieht, wo er hingeht, immer an die Grundveste der Lander anstößt, und einen Pfeiler nach dem andern umwirft, und Ungerechtigkeit, Armurh, Noch und Elend, Winseln und Aechzen den Menschen zubereitet?

Ich weiß zwar, daß die nachgetraumteu Traume des Verfasser-, unmöglich von allen, welche durch den falschen Witz geblendet, eine Art von Unterhaltung beym Lesen gefunden haben, für solide Wahrheiten kön­nen angenommen werden. -Ob aber dieses nicht von vielen geschehen möchte, ist eine Frage, die ich wünschte verneinen zu können. Die Begierde der sinnlichen Liebe ist größtentheils eine Leidenschaft junger Leute, welche hin­gerissen von dem Feuer, das in ihren Adern fließt, bis zur Verwegenheit oder Verzweiflung leicht ausfchweifen, so bald sie sehen , daß sie die Lust ihrer sinnlichen Begierden nicht büßen können, ein Umstand, der in Fällen, wo nur sinnliche Reize und Unsinn die Gediether unserer Entschließungen sind, nicht ungewöhnlich bleiben kann. Gesetzt auch, nur einer würde be-

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