Ausgabe 
25.7.1775
 
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z?4 Wochenblatt.

mn und zugleich so, daß der Gedanke an Gottes Algegenwart seinen Ein- ßuß auf die menschliche Lugend nicht verliert. II) Von der Schöpfung, Erhaltung und Regierung. Hl) Von den Engeln. IV) Von der Beschaffenheit des Menschen vor dem Falle. V) Von dem Zustand des gefallenen Menschen. VI) Von Christo. VII) Von der Gnadenwahl. VIII) Von der Ausbesserung des Menschen durch die Wirkungen des herb Geistes, oder der göttlichen Gnade. Wir können nicht umbin einige Worte aus diesem Abschnitte anzuführen. S- 179.Die Tugenden der Heiden sofern sie dem Natettgcsez gemache (soll helfen gemäö) sind zwar wahre Tugenden/ alber natürlich *) 11 und sehr unvollkommen/ Ferner: Hernach hat der Mensch von Na- 11 kur nicht nur ein vermögen Gottes zu erkennen, sondern auch Oie mei* 11 sten Wichten einzusehen, die er Gott und den Menschen schuldig ift" IX) Von der Rechtfertigung. X) Von dem Zustand der Mieder- gebohrnen XI) Von dem Wort Gottes und seiner Rrafr. XU) Von den Sakramenten. Hier hätten wir in der Lehre vom Abendmal (für den Anfänger besonders) etwas weniger subtile Theorie über eine Sache gewünscht, welche unsre Reformatoren selbst meistens nur negativ bestirnt haben, Xlll) Von der Kirche und den verschiedncn Gat­tungen der Menschen/ daraus sie besteht. XIV) Von dem Lod, der Auferstehung/ dem jüngsten Gericht, dem ewigen Leben und Verdamnis.

Die Hauptsachen sind in kurze und deutliche Sätze gefaßt, welchen tlSdenn Erläuterungen beigefügt sind. Am Ende der Abhandlung jedes wichtigem Abschnitts in jedem Hauptstücke ist eine Betrachtung ange- hangt, welche öfters die Stelle der gewöhnlichen Gebeter in den Schulen vüzlich vertreten tönte.

Der Anhang enthält einige kurzgefaßte und einleuchtende Beweise shr die Wahrheit der christlichen Religion, welche man in Schulen erst nach geendigter Erklärung des Buchs vorkragen soll- Die Grunde welche der Herr Verf. in der dem Büchlein vorgesezten Anrede an die Lehrer in Schulen, anfuhrt und die wir nachzulesen überlassen , machen die Sache allerdings sehr vernünftig. Daö Buch empfielc sich sehr durch seinen in* nem

*) Durch dis natürlich versteht vermutlich der Herr V. daß es wie man zu sagen pflegt, T mpe'-amentstugenden gewesen sind« WarenS doch nach feinem eig­nen Geständnis wahre Tugenden 1 b: v