;o Wochenblatt.
gesetzet, und wenn man ihr brauchet, herausgethan und in frisch Wasser geteget, so sind sie so frisch, als wenn sie erst von dem Stock gebrochen waren; darnach das Faß wieder zugemacht und hingefetzt: Also muffen Aepfc! und Birnen auch erhalten werden, und ist prodiret. Die Erdbeere muß man nicht zu zeitig werden lassen , und in eine Glasflasche thun, diele zugemacht, daß kein Wasser hinein komme, und ins springende Wasser gesetzt, wo das Wasser nicht gefrieret, so halten sie sich bis Weyhnach- tm, ist prodiret.
wie m^n die Quitten lange erhalten kann.
Nimm die Quitten, thue den ganzen Kern und Krebs heraus, nimm denn die ausgeschnittene Quitten, koche die in einem Wasser, laß es kalt werden, lege sie atsdenn in ein Gefäß, siede auch andere Quitten mttoem Krehs und Kernen, gieß die Brühe darauf, so ziehen dieselben Quitten den Saft oder Brühe dazu, darinnen die gehörten Quitten gesotten sind, wenn es nun um Johanni komt, so nimm die Quitten, koche sie in halb Wein und halb Wasser, thue auch Zucker daran so du wisst, es giebt ein herrlich Essen.
Allerhand Blumen den Winter durch zu behalten. '
Schneide die Blumen trocken ab, und mache den Stengel mit Wachs zu , lege sie in einen säubern Hafen und lege Weinlaub dazwischen, bis der Hafen voll ist, ihn hernach zugeklebet, und in einen frrschen trockenen Keller gesetzet, ist prodiret worden.
Rosen einzumachen/ daß sie bis in den Winter bleiben-
Nimm Rosen, so noch nicht halb aufgegangen sind , und denn Weinbeerlaubblätter, nimm von denen Rosenknöpfen zwey, und dannacht Weinblätter, bemache die Rosen wohl damit, daß man gar nichts von ihnen sehen kann, bebinde sie mir reinen Fiden, und lege sie in einen neuen Topf, streue zwey Hande voll Salz darüber und Wasser, thue da M Salz hinein , daß ein Ey drau schwimmen kann, (die Rosen müssen alle so bemacht werden mit den Weinblättern). geuß das Calzwasser über die Rolen, lege sodann einen Stein darauf, daß das Wasser drübergehe, und stsie sie in einen Keller, (wenn sich das Salz etwa an die Blätter hen-


