?7^ rvschenblatt.
ter. Ich las in d-r nächsten Stunde, weil ich gleich Don den Schönbek, ten der Ode handelte, Ihre Ove vor. Ich bat um Vergebung, daß ich Herj genug hatte, meine eigenen Lobsprüche herzulesen, und versicherte sie, (»wie schlug mir das Herz,) daß ich nicht das Lob, sondern das geistreiche Loh wate, das mir Ihr Gedicht schchdar machte. Ich las und hotte Ihren Namen noch mehr genannt. Nun war ich fertig , und sähe um mich herum, und sähe mehr als hundert heitere Gesichter. Wer der Ver« faffer ist , fieng ich an, werdet Poet ist, wollen sie wissen, meine Herren ? Ich antwortete Ihnen aus dem Quintilian in der Dunkelheit mit der er von einem der Setibenten spricht: VirSecuIorum memoria dicmus, qui ohm nommabitur, nunc intelligitur. Doch nein , fuhr ich'sort, Kb rann Ihnen seinen Namen nicht verschweigen, es ist der Herr Baron von Kronek, der mir im vorigen Jahre noch die Ehre erwiesen lat, mein Zuhörer zu sein; aber nicht meinen Regeln, seinem Genie ist er seine Poesie schuldig. 81 piaecepta darcnt eloqucntiam, quis eßet non eloquens. 3“!,.'ch wiederholt es Ihnen, Ihre Ode hat mir äusserst, deutlich gefallen, und ich danke Ihnen dafür, als ob ich noch nicht ge-
7‘7 *^r Kleveland, und wo bleiben Ihre übrigen
9berle? Soll '»warten bis Sie Siz und Stimme im Hofrath lieb’, men ? - Ich weiß Ihnen nichts mehr zu sagen, als was ich Ihnen noch oft sagen werde, daß ich mich nach Ihnen sehne, und recht von Herten Ihr Freund bin und es Zeitlebens fein werdet $ 5
Gellere.
Die
Es war einmal vor Jahren
Ein Mädchen, jung und scheu, Stolz, thörigt, doch erfahren
In Putz und Tändelei);
Sie blüht' im Flügelkleide Schön, wie ein Röschen schön,
Und ihre größte Freude
War die, sich fdbfi zu sehn.
Puppe.
Sobald vom Ost der Morgen Ihr Lager nur beschien
Da riefen ihre Sorgen Sie schon zum Spiegel hin.
So nahm mit jedem Tage Ihr junger Reiz mehr ein, Doch ihre ganze Sprache
Blich immer ja und nem.
Einst
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