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gegen die Uebertreker fleißige Aufsicht haben, in den verschlossenen Städten an den Thoren die Paßirende examiniren unODifitiren , auf dem Land gegen alle, wo Verdacht eines heimlichen Einschleifes vorhanden , besonders Fuhrleute, Parthierer, Butter - und Hüner- Träger visitiren lassen.

Damit sich niemand mit der Unwissenheit entschuldigen möge, soll dieß Patent neben dem, daß es Unfern Collegien, der Universität, De­putationen, Obrigkeiten und Beamten zu ihrer Nachachtung bekannt ge- macht werden, an gewöhnlichen Orten angeschlagen und bekännt gemacht werden. Daran geschieht Unser ernster Wklle und Befehl, wornach sich ru achten. So geschehen ^Darmstadt, den n.,Febr. 177M

Ludwig, Laudgrafz» Hesse».

Academr'sche LTleuigkeitett. jL

Jhro Hochfürstl. Durchlaucht unser gnädigster Landesfürst habende» bißherigen D. und Prof. Extraord. Christopf Ludwig Nebel zum Zten or- dentlichen Lehrer und Herrn Hofrath Dietz von Darmstadt zum 4ten or­dentlichen Lehrer bey der Medicinischen Facultät gnadigst zu ernennen geru­het. Auch ist Herr M. Linck alS Profeßbr Philofuphiae Extraordinär» gnädigst ernennet worden.

Vorigen Dienstag, alS den 14- Marz hielt Herr Tlohanrr Wolf* aan« Conrad Lmck, der Weltweishert Doktor, seine Antritsrede, als außerordentlicher Professor der Philosophie. Sie handelte vom mo­ralischen Gefühl- Er zeigte darina, daß es weder eine Grundbestim­mung der menschlichen Seele, noch das Kriterium der Moralität uniret Handlungen sey. Den Jnnhalt des Programms , womit der Herr Prof, zu dieser Feierlichkeit einlud, und welches die Aufschrift hat: De Pvaeftantia Pbilofopbiae moralis eiusque ujii in Tbeologia, werden Wik UN- sern Lesern nächstens bekannt machen.

Nachricht.

Nachstehende denen Bauschmber Hiliischen Erben zu Darmstadt zu> Kchende in Gießer Gemarkurrg gelegene Feldgücher sollen Montags den 2.7 Mar