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nicht unsre Freundschaft. ES tbut und weit mehr guter, als böse«, und wo es und cullcicbt einige Grashalme raubt, oder andern Schaden au« fügt' dessen wir es doch noch nicht beschuldigen können, so ersetzet er den, selben durch wirkliche Vortheile, die es uns schaffet. Ich will von der Kraft der Frösche in der Heilungskunst nicht einnias reden, ^sederniann kennet die wunderbare Wirkung des Frosch,-ichs, vermöge dessen dies« Th'-re dem menschlichen Körper unendliche« Nutzen'schaffen, ehe sie, so z u sagen, noch einmal auf die Welt kommen. Das Her,, die Leber, Galle, Fett von Fröschen sind lauter Spetisica wider mapcherley Krankheiten, "tbr Fleisch ist von einem angenchmen Geschmack, und bekömmt so wohl, daß man es auch Kranken erlaubet.
Mir soll cs hier genug seyn, au« meiner eigenen Erfahrung zu bt» weisen, daß die Frösche auch für unsre Gärten einen wirklichen Nutzen b den; und ich ub-rn-hm- um so viel williger ihre Vertheidigung, als ich glaube, daß meine Anmerkung nicht einem seden bekannt ist, und daß, wenn man selbst dzeseche wahrbesnpden hat , man die Frösche so willig schützen wird, als man sie bisher verfölgct hat. Ich habe, wie viele andre, die üble Eewohnhett gehabt, die Frösche, so wie sie mir nur vorkamen, tokt m machen Von ung-s-hr lehrte mich eines TageS ein guter Freund eine q«. bereitung des Herzens und der Leber vom Frosch, als ein gute« Mittel wider eine gewisse Krankheit. Man muß den Frosch durch den Rück, grad aufschneiden, und sehr geschwinde, ehe er völlig erstirbt, die innern Theile herauSnehmen. Ich verfolgte wegen diese« neugelernten Vortheil« vre Fröscb^noch einmal so |larf, als sonst; und da ich einige geöfnek hatte, fand ich Stucken von Schneckenschaalen b-y ihnen, von denen öuntarti- gen, die ,m Frühling und Hechst leer zu seyn pstegen , und den Kindern zum Spiel dienen. CS schieß mir anfänglich unbegreiflich, daß die Frö. sche Schnecken mit den Schalen zu sich nehmen sollten, aber wiederholte Erfahrungen machten mich der Sache gewiß, und ich lernte, daß der Frosch seine Hauptnahrung von den Schnecken habe.
3* freute mich über diese Entdeckung desto mehr, je öfter ich mit «ei. nem Schaden erfahren hatte, wie nachtheilig solche Schnecken in Gärten den pingen Pflanzen von allerlei) Art sind, von welchen sie die zartsten fressen, und die übrigen mit ihrem Unflach b-schmitzen, daß sie unbrauchbar w«rd«n. Si< schonen nicht ein« Art von Hülsenfrüchten, gehen selbst dse
Bäume


