Ausgabe 
13.6.1775
 
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Wochenblatt-

Seit in Pallasten und in Hütten Es Opferschaalen dir geweiht, Seit dem vermischt mit Höflichkeit Der Landmann seine plumpe Sitten:

Du lehrst ihn Aquavre verachten Der bis zur Raserey verführt,!

Der einen jähen Tod gebiert, Den wilde Völker einst erdachtem

Heil dir, der manchen Rausch erstickst Und dem ost die Migräne wich;

Wir lieben holde Schönen dich, Wenn dich die weiße Sahne schmücket!

Dich ja dich hat ein Gott erfunden.- Du bist zu unferm Trost gemacht, Nachdem Jahrtausende voll Nacht Der armen Ahnen-Welt verschwunden.

Dich schuf dem sterblichen Geschlechte Und sich der Götterkost beraubt, Apoll, als stch der Götter Haupt An ihm durch W Verbannung rächte.

Ein falscher Leumund hat indessen

Durch Crv und Himmel stch erstreckt: Als hätte dich ein Schaaf entdeckt Das sich an dir berauscht gegessen.

Caffee! vergieb dem Menschenfeinde, Dem Arzte der vir Böses zeiht, Dem Landesherrn der dich verbeut;

Noch hast du viel der mächtgen Freunde.