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22.2.

wochettblate«

Ihr wißt es Cattensöhne!

Mein treuster Freund war er;

Verzeiht mir diese Thräne, Mein Raeulph ist nicht mehr-

Voll Wunden - hingesunken, Sckwerathmend fand ich ihn - Sein Blut vom Sand getrunkey, Floß rauchend um ihn hm.

Erschöpft von Durst und Wunden, Rang er mit Quaal und Tod.

Hie war die Kraft - verschwunden Der Wangen Morgemoch.

Er lechtzte - perlenhelle

Floß da ein naher Bach;

Ich lief - füll' in der Quelle Den Helm - doch Brüder! ach

Er war nicht mehr - erschauen Laßt eure Klage - weint!

Im Streit ist er gefallen, Ach Radulph! - ach mein Freundl

Zwar Brüder! Thranen schmükken Ein teutsches Auge nicht ,

Das stammend in den Blikken Von Tod und Wunden spricht:

Doch? Radusphs Herz war edel Und unsrer Thränen werkh;

Zerschmetternd auf die Schädel Der Römer fiel sein Schwerd.

Ein edler Mann im Streite, Em Heer an Mut war er - Der Tod ging ihm zur Seite, Und Schrekken vor rhm her.

Mit hartgenervker Reckte

Stritt er - und fand den Tod

Im keuchenden Gefechte, AlS Held und Patriot.

Dort liegt er unter Toden, Durchbohrt vom kalten Stahl, Bey Feldherr«, Patrioten

Und Feinden ohne Zahl.

Seht wie mit schönen Wunden Die Brust des Helden prahlt!

Er starb unüberwunden;

Und im Valhalla strahlt,

Sein Geist von Ruhm begleitet Vor ThuiskonS Angesicht -

-Sagt Helden! wer beneidet

I Den edlen Jüngling nicht?

H - p - M -

Nachricht.

An die Stelle derer nach Frankfurt, Korback und Worms berufenen Hmn M. Lambach, Lreußler, Röchling, gewesener verdienstvoller Lehrer