Einzelbild herunterladen

IVochenb!aet.f

beßre EMähnung aber für alle Zeiten, Lander und Stande ist es : Lebt für das Vaterland! gebt für euer Haus, für die Eurigen ; lebt für die Stadt, die ihr bewohnt; lebt für den Boden , der euch nährt, für den Staat /euch schützt! Und so ihr könnt, so eure Seele dazu groß ge- ßuä/f dazu fähig genug geboren ist - Lebt für die Weit!

öl . ltirr ' . ,

WM für das Vaterland! - Dieß Wort sey nicht dem Krieger aft lttv gMt! Ihr / die ihr dem Staats sonst noch auf eine nähere Weift zu dienen berufen ftyd , auch euch gilt dieß Wort. Sterbt für das Vater­land! VmchretM^eM/. verbraucht eure Kräfte/ euer Vertagen,4uell Leben zum DitrWeMs Fürsten', zum Wohlseyn eurer Mitbürger I Dre-

Tod möchte villeicht ein größeres Verdienst seyn, als-euer, weil er mit mehrerer Ueberlegung/mit größerer Sorge mit anhaltenden Kummer be­schloßen und ausgehalten werden muß. Sterbt für das Vaterland! Die strenge Pflicht fodert euch auf/ euren Schlaf zu unterbrechen, ganze^äck- te in schwerer Arbeit zu durchwachen, damit andere ruhig schlafen könnem Opfert eure Äuhe auf; väMil andre derselben genießen: Emsügt euren liebö sten Vergnügungen, verzehrt euch durch Denken ; damit ganze Mlllwmch euch ihr Vergnügen,, ihren Wohlstand, ihre ganze Glückseligkeit verdan­ken' Sterbt in diesem Sinne für die Stadt, die ihr bewohnt, sterbt für wn Gaat dem ihr dient! Und so ihr noch mehr könnt, so eure Seeleda- -u Gelegenheit und Stärke genug hat: - Sterbt für die Welt! -

Menschenhandel in der Türkey.

V In dem Königreiche Georgien / wozu auch Mingrelien und CircastieN gehört, weiden sehr viel Menschen so wohl nach der Türkey, 'als nach Persien verkauft. In diesen Ländern hat jeder Edelmann eine M ganz uneingeschränkte Gewalt über die unter ihm wohnende Bauern. Die Grausamkeit dieser Leute nicht nur gegen ihre Untertanen , sondern auch gegen ihre eigene Familie würde allen Glauben übersteigen, wenn man incht täglich Beyspiele davon sähe. Bey den geringsten Mißvergnügen das man ihnen macht, bey der geringsten Schuld, die sie ihren Unterg de oen aufbürden, werden diese mit Frauen und Kindern verkauft. Biswei len verkauft einer seine eigene Frau und Kinder. Dieses geschiehtt niet i? s ' öv