Wochenblatt-
i»
man um einen geringen Sbiil einer Sache auszudrüeken, das ganze dafür f„t, »der umgekehrt, ferner wenn man da« Zeichen für die bejeubneteea» Z eine allgemeine Gattung für die besondere Atk dieser Gattung brau« *Z und umgekehrt. Man rechnet auch dahin die Vergrösserungen oder chvverbeln, Mgleichendie Ironien, die eigentlich nicktS al» (Spottreben finn Es wird vermuthlich meinem Leser nicht zuwied-r seyn , wenn ich Mich- im gemeinen Leben vorkommende Redensarten erkläre, und die Tro, pen zeige die darinnen enthalten sind.
Engel.
Diese« Wort bedeutet eigentlich einen Geist, der nicht wie wir Men» <4.,„ tindi Mein hat. °tai gemeinen Leben wird ein junger äeu« fit öfters Engel genennet, wo alsbenn die Gattung für die besondre Art - seit wird. ES ist auch sehr gewöhnlich, daß man Personen, 6« nut allein dem Körper, nicht aber zugleich der Seele nach, schön sind, Engel bei» ®iefe Redensart ist aber ironilch, indem das Work Engel » welches .wen Geist anyigt, in diesem Falle für das Gegenthe.l, neml.ch für einen Ümten «örver gefeit wird. Die Redensart, mein schöner Engel, würde, wmn man sie eigentlich ausdrükte, öfters soviel Hessen, aismem schöner Körper.
Gedicht.
«siefei Wort wird selten in seiner eigentlichen Bedeutung gebraucht, äusser bei) Glückwünschungen Und Leichcngedichten. Denn bei) diesen An« ffienbeiten wird, wegen der erdichteten tobfpruebe, Der wahreVerstand d e es WorteS noch am besten beybehalten. In der wabren Bedeutung ist ein Gedicht nichts anders, als eine Fabel. Man sollte also Die meisten Lobgedichte Fabeln nennen.
Geist.
Die Red-nSart ein starker Geist wird meistens Spottweise, oder b,,,A Ztonie gefeit, und das Gegentheil darunter verstanden. Denn ^7?» ^nannttr starker Geist, welcher in der Religion so gar viele Zwei« ci „.tbecfefi macht insgemein solche Schlüsse, daß man ihn für eine blos köw rüche MEine hatten mus i die mit keinem denkenden Geiste, »der Mil keiner vernünftigen Seele verknüpft ist. Gnadk.


