Ausgabe 
3.1.1775
 
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Wochenblatt.

fie sich getrauett, ohne ihre Wochenarbeit, oder ohne Gesellschaft, Ge- dancken zu haben? Ich bitte gehorsamst um Erlaubniß , Die schönen un­aufhörlichen Eaffeetrincr'erinnen, und ihre galanten Aufwärter fieber au rech, MN, und Die mit Schnuptobac dem kurzen Dencken wehren.

^nun e,nfmQbI iu thun haben, und wenn es nichtdurch Hulse größter Handlungen sevn kann; so müssen wir die Seele durch die Bewegung der Nerven und Mußkeln in Geschäftigkeit erhalten.;

3* Grieth beym Anfänge des letztverwichenen Herbstes in eine Ge- Mchaft. Sie waren nur erst so kurze Zeit beysammen daß man noch vom h Oberem trat. Roxane, eine junge vollblütige Wit- "S&P? Unterbrechung, die meine Ankunft verursacht hatte, JnüetMe sien Himmel blickte, wie eine L)pc-

MfeÖerbft! icb suhle ihn in allen meinen Gliedmaaßen. Ctcb ?tt-Ae!nLm,tl^ine, und sähe ihr nach den Händen, ob sie etwa h?kC batte aber die schönste fleifchichteHand von derWelt. Ich bedauerte sie daher auf ihre Verantwortung. Sie mögen es glauben S<rJiICcY> be fort, alle Verandrungen der Luft fühle ich, »aMaf, Euft! Ich scheue mich zum Fenster hinaus zu se-

Eust, wenn eS so verdrießlich Wetter ist. Em ältlicher Herr, der wie es schien, sein Podagra ertrug, ohne aus das Wetter zu zürnen , lenckte mit einer angenehmen Art das Gespräch von dem Wetter plötzlich auf die Charte. Nunmehr tranken wir unsren Coffee so geschwind als möglich hinein, und eilten zum Spiele. Je lebhafter bey dieser Zeitkurtzung die Vergnügungen und die Weinglä­ser wurden, je mehr bekahm das Wetter Ruhe. Ja als ich endlich sähe, daß draussen em Orcan hatte seyn können , ohne die schöne Wetterläuni- sche rn Spiele zu stören, so merkte ich ganz deutlich, daß die unschuldigen Elemente nur einen Nochhelffer hatten adgeben müssen. 3

.. Meine Betrachtungen waren gleichwohl hierüber ernstlicher als ich mich zu sagen getraut batte. Ich begreif gar wobl, daß so gebrechliche Geschöpfe, als wir sind, Empfindungen von der Witterung haben, und dieie absonderlich nachlheilig seyn können, wenn eine Wunde oder Krank- yeit uns empfindlicher als gewöhnlich macht. Es schien wir aber unleua- vahr, daß die Verzärtelung und Gedankenloosigkeit öfter daran schuld seyn,