Ausgabe 
24.5.1774
 
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Giesser WoPeiiklakt. Ein und Zwanzigstes Stück, e

Dienstags den -4- May 1774.

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstäülischer gnädigster Lriaubnlß.

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s... jhttt Lauscher der sein erlauscht s-yn sollende Nach,,ch en im eorgm S)<t A,all bekannt machte, muß nicht denken daß er allein lauscht. Ich

lausche auch und da ich auf St->i-n h-rumgehe, s» daß '» .n d.e tw-vre Etage sehen kann, so kan ich mehr hören als er. Zum wenig.

. iienwilljch nichts schreiben, was ich nicht wirklich geht« habe.

CX\tt ungesehr 4 Wochen ging ich anein Fenster in der Neustadt und SJi fah Out* Den Ritz im Laden, was wcmeit Sic hau »aase, <O 2® ljn Mann^ Was ich sch'-»- H«rr Detter! Wer sollte denn ieuo nicht schr-v-n. Ueber unsre liebe Frau Landgraf.« schreye ,ch. Das tk recht, wir haben eine ehrfurchtswürdige Landesmutter ver- lohren, «ine Fürstin/ deren Her; ls groß war/ al« ihr eSci4, vtren Andenken uns ewig rheuer und gesegnet scyn muß Aber bcdcnckcn Sie / daß es ein weiser und guter (Bott ist / der stc uns «»«amnien bar. Das bedencke ich alles wohl. Aber ich kann doch das Rckrenen nicht lassen. ES vergißt mir nicht wie Sie mir so gnädig aus dnÄsss iünickte °>S Sie das letztemal hierdurch fuhr. Liebe, Gott wie viel hat der gute Herr Landgraf und unsre liebe Prinjeßmen verlohren! Was werden die Armen lamenliren in Darmstadt!