Giesser
Woche,,Aatl.
Zwölftes Stück.
Dienstags den n» März 1774»
Mit Hochfürftl. Hessen Darmstädklscher gnädigster Erlaubnis ""
SV°* «»* jungen der Mensch,.chk-ct empfinden , lind doch nicht yt durch da- Elend derer, d.e ohne«» ihr Verschulden Unglücke find, XJV gcrubret werden, sind Ding«, die einander widersprechen Ä d-- -die Eigenschaft der Seelen, welche die Glücks-,igkeit anderer f,hn kann, ohne sie zu beneiden, muß auch nvkhwendig Mkleiden mit den ff,,«, d-n haben, und uns antreiben v-ns-ib-n zu Hülfe zu kommen, "lll- M-n- schen sind so nahe mit «inander verwandt, hangen so sehr von einander sind alle einer,-. Zufällen dergestalt unterworffen, und nur in ° gmngm Umstanden in ft bloß zufälligen Dingen ton einander unterschieden . B« Grüßest« und Erhabneste unter allen, wenn er recht üb-r,-at,w-runown« «'st' unmöglich den Geringsten und Ni-vrigstm verachten kann° G-^ bohren fein in diesem oder jenem Lande, ein wenig eher oder spater . m,r diese oder,-ne 2lrt, von diesem oder jenen Eltern, sind insgemein di- iir! s仫» - warum dieser blühet, reich und glücklich, jener aber arm" te JrfL tet uns erbarmungswürdig ist. Möchten wir doch dieses nien-r-B Möchten wir doch durch solche Betrachtungen den Stolzunkewrück^^' s-Leidenschaft, die m sich selbst abscheulich, di- das m-nsch^ch^^ schändet, die sich wenigstens für Menschen , Die iedeneit unvoliknm^ b.'e'b-n, gar mcht schicket - Möchten wir dagegen in un erm S'“ tifl« Neigung gegen jederman erregen, <H6 welche Mein daswahreK-nn- 99 reichen


