Einzelbild herunterladen

wdchmb!4tze.

Phische Köpfe und im Nachdenken geübte Männer seine Gedanken erra- then können.

~ Doch von welchem Zeitpurcre der Philosophie behaupte ich dieses? Nur vor demjenigen , da Dummheit und Aberglaube zur Schande der Christenheit allgemeine Finsternis ausbreltete; von der Zett, da Unwissen­heit und Leichtgläubigkeit Die noch blöoe Aernulsse gefesselt hielte, da schö­ne Künste und Wissenschaften in Deutschland noch |o wenig Verehrer fanden. Unseelige Zeit! da der Mensch des Vergnügens beraubt war, in den Tempel unoerhültter Wahrheit htnem zu schauen ! Und woher kommt es denn, daß wir jetzo in dem Metern, giucklichern Zeitpunkte leben, den der Grieche nicht ohne Stolz den Güldenen in den W ssenschaften nennen konnte? - Die schönen Wissenschaften sind es, denen wir das Glück, die Philosophie ihren Endzwecken gemäß behandelt zu sehen, zu verdanken ha­ben. Ich will diese merkwürdige Katastrophe der Wlffenschaften mit we­nigen Worten näher betrachten.

(Die Fortsetzung folgt.)

Anekdöre. <

pkrearch erzählet in dem kben des Trmoledtt / jenes berühmten Helden und Erretters.semeS Vaterlandes CorLmh, folgende merkwürdi­ge Anekdote.

Es hatten sich drey Personen verschworen, den Tmwleon zu ermor­den, wenn er in einem gewissen Tempel feine Andacht verrichten würde. Diesem zu Folge stellten sie sich in verschiedene Plätze, die sie m ihrem Vorhaben am bequemsten hielten. Da sie nun blos auf eine gute Gele­genheit warteten, ihren Anschlag auszuführen; fo fügte stchs , daß ein Fremder einen von den Verscbwornen erblickte, ihn überfiel, und auf der Stelle tüdtete. Die zween andern, welche glaubten, daß ihr Anschlag ent. deckt wäre, warfen sich sogleich dem tonoleon zu Füßen, und bekann­ten ihr ganzes Vorhaben. Der Fremdling, wie man hernach erfuhr,har­te von der vorhabenden Ermordung dieser Personen nichts gewußt, son­dern eS war schon vor vielen Jahren einer von seinen Brüdern von dem Verschwornen, den er itzt getödtet harre, ebenfalls ums Leben gebracht

worden,