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Wochenblatt.

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seyn? Und etwa nur gewissenhaft leisten, wozu ich mich für seine Dienste gegen ihn verbindlich gemacht habe? BloSihm den verabredeten Lohn nicht vorenthalten? Nein, ich will überdem möglichst an ihm Liebe üben: für seine Seele, für seinen Leib, und für sein gesamtes Wohl sorgen. Uno nie soll er so wenig über Harte, Stolz, und Unfreundlichkeit als über Un­gerechtigkeit von mir klagen. Das Wort soll mir eingedrückt seyn: ihr Herren thutauch dasselbe an euren Rnechten / und lasset das Dräuen, a) Mein ganzes Haus will ich mit göttlicher Hülfe göttlich re­gieren : und die möglichste Geduld , Freundlichkeit und Nachsicht gegen meinen Dienstboten beweisen. Er ist ja ein Mensch, der nicht meine Er­ziehung empfangen hat: dessen Vorurteile, Schwachheiten und Eigensinn ich ihm daher weniger zurechnen kann.

Und das will ich an einem jeden beweisen, der mir auf einige Weise unterworfen ist: in jedem Verhältnisse, in welchem ich das Bild des ober­sten Regierers und Beherrschers der Menschen an mir zu tragen mich ge­würdigt befinde, auch seine Gütigkeit, seine Weisheit, seine Treue in Re­gierung der Menschen nachahmen.

Aber indem ich diejenigen unter meinen Mitmenschen überdenke, wel­chen ich vorzüglich Dank und das ist Liebe schuldig bin, wie könte ich die Obrigkeit und Vorsteher des gemeinen Wesens übersehn ? Ihnen habe id) meine Sicherheit, das gröste Gut im Zeitlichen, meinen Schutz gegen Unrecht, und würklich meine ganze äußere Wohlfarth und Bequemlich­keit zu danken. Mein erster Dank nächst Gott und meinen Aeltern, und meine tiefste Hochachtung unter Menschen gebührt meinem Regenten. In ihm habe ich die Quelle aller dieser für mich so wohlthätigen Einrichtungen zu verehren. Nie will id) mich des Frevels theilhaftig machen, den Ober­sten in meinem Volke zu lästern; seine Anordnungen (Er kann allein das gemeine Beste übersehn) zu tadeln; oder mich gegen irgend einen erlaubten Befehl desselben widerspenstig zu beweisen. Auch die öffentlichen Lasten will ich willig tragen, und gewissenhaft entrichten: nach dem Worte mei­nes Heilandes: Gebet dem Kaiser was des Raisersist.b)

Und das will ich nicht gegen den obersten Befehlshaber im gemeinen Wesen beobachten, und seine Regierung segnen. Jchibin dasselbe allen sei­nen Unterbedienten sd)uldig. Gerd unrerthan aller menschlichen Ord­nung um des Herrn willen: es sei dem Lörrige als dem obersten; oder den Hauptleuten als den Gesandten von ihm. c)

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a) Ephrf. 6/ b) Matth. 22, rr. e) 1 Petr. 2, IZ. 14.