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hw idhrtidien Eincheüuna des Strohes von seinen auf den in mittelmäßi' gen Jahrm gewöhnlichen Einschnitt gegründeten Plan nicht abgchm, so», bern mit derselben eben so, wie in andern Jahren, ohne auf ven Möffern Zuwachs l-in Augenmerk zu richten, sor-fahr-n. Ink-r r.chUg°nAnw-n. duna des U-'berfiusses, womit Gott den Landmann öfters segnet , bestehet überhaupt die grüßest/ Kunst eines Landwirths. . Wir irren uns gar ehr, wenn wir glauben, daß uns Gott seine Reichthümer, es geschehe^solches ans was Art es wolle, nur deshalb mittheile, damit wrr unvernünftig unlvksäMenderstch damit umgehen sollen. Gott
Mangel von ferne, und eben deshalb hat er es in vet Natur so weislich eingerichtet, daß vor schlechten und unfruchtbaren Jahren gmreinig ich e - ne Reihe von reichen und gesegneten Erndten vorangehet. Wenn also der Mensch, und insonderheit der Landmann, Noch und Mangel leidet, so muß er solches nicht so wohl einem in der Natur gelegten physikalischen Ueb-l, als vielmehr seiner Unvernunft, daß er von seinem Ueberfluß keme rechte Eintheilung zu machm gewußt hat , zuschreiben. Und eine solche B'^chaffenheit hat es mit den meisten physicalischen Uebeln ; wir wurden fte!' ohne der Menschen unrichtiges Betragen, viel weniger empfinden, fü würden öfters ganz und gar wahre Uebel zu seyn auchören.
Ob es nun wohl solchergestalt der Ueberfluß in gesegneten Jahren hauvtsächlich ist , worauf man bey der Anlegung eines aus eigenem Zuwachs zu sammlenden Stroh-Magazins seine Rechnung machen muß; so kann doch ein sonst ordentlicher Landwirth der bey der Fütterung semes Viehes allenthalben eine vernüftige Eintheilung gemacht hat, ana) wohl in mittelmäßigen Jahren, um desto eher zu dem nüthigen Stroh-Vorrath ru astanaen, immer etwas entübrigen. Auf einem Landguth, zum Exem- vel^ welches in jedem Felde eine Aussaat vonfünf bis sechshundert Scheffel bat, wird es, bey einer nur einigermaßen ordentlichen Bleh-Futterung, ' in den meisten, insonderheit aber denjenigen Jahren, wo die Winter nicht allru strenge und anhaltend sind, gar leichtfallen, sechzig bis achzig Schock von allerhand Stroh»Sorten zu ersparen, und das angelegte Magazin dadurch zu vermehren.
Wenn man nun diesen bey mittelmäßigen Jahren ersparten Bestand mit dem bey fruchtbaren Jahren verbleibenden Ueberschuß zusammen rechnet, so ergiebet sich daraus ganz klar^ M die Sache nicht allem mch^t


