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Wochettblaer.

Wirthschafts^Nothdursten unumgänglich baar Geld nötbig haben; so sind fie gewisser maaßm in die Nothwendigkeit , ihr erstes Stroh zu verkau­fen, und loszuschlagen, gesetzet. Es ist aber auch zugleich offenbar, daß L Lasseibe vor den Halden Werth weggeben müssen, weil alsdenn> em fe- der Stroh hat, und folglich sich dazu keine andre, als nur solche Käufer, die sich damit auf künftige Zeiten versehen wollen, anzugeben pstegen.

cm wiederhole es nochmals», daß man diejenige Ausgabe, die em Wirth auf Anschaffung eines zureichenden beständigen Stroh>VorrathS verwendet, nicht zu radeln sey, sondern vielmehr vor gut und nützlich ge­halten werden müsse. Allein da nur wenige Landguter solche Besitzer ha­ben, welche eine dergleichen starke Auslage, als hiezu erfordert wird, oh­ne Unbequemlichkeit rhun können; so wird ierner zu untersuchen ftyn,ob nicht ein Landwirrh sich auch von seinen eigenen Zuwuchs einen bejiandigen Stroh Dorrath sammlen, und in steter Bereitschaft halten könne.

Ein jeder siebet von selbst ein, daß derjenige, der dieses zu unterneh­men gedenket, sein Stroh-Magazin nicht m einem Jahre und auf einmal anfüllen könne, indem solches die gewöhnliche Butterung Viehes und Dungung der Aecker gar sehr unterbrechen würde- Auch verstehet es sich von selbsten, daß an die Anfüllung derselben Nicht anders , als in beson­ders fruchtbaren Jahren, zu denken sey. Denn m den mittelmäßigen reichet es, aus dem vorhin bey einer wohlgeordneten Wirkhschaft senge- selzten Principko nur so eben zu und in schlechten Jahren fehlet es daran z daß ano nur allein zu solcher Zeit, wo der Landmann mit einer besonders reichen Erndte gesegnet worden auf einen Ueberslutz an Stroh Rechnung zu machen ist.

Inzwischen dürfen diese beyde einem Landwirth entgegen stehende Um­stände denselben von einer |o vernünftigen und heillamen Veranstaltung nicht ganz und gar abschrecken. Sie verhindern zwar, daß er nicht sobald, als m dem ersten Fall, zu einem vollständigen Stroh,Magazin gelangen kann; Sie machen aber die Sache nicht schlechterdings unmöglich. Es ist besser sich in diese zum wahren Wohlstände einer Landwirthschaft höchst notbwendige Verfassung nach und nach zu setzen, und auch nur mit weni­gen den Anfang dazu machen, als selbige völlig zu unterlassen. Wer nicht stiegen kann, der muß gehen; und wer nicht gehen kann, der muß krie-

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