Wochenblatt. iif
Nicht st vor Königen, selbst deinem Friedrich nicht.
Er, den dein schmeichlend Lobgedicht,
Zu meines Landes Stoltz, den Schweitzer nennet, Er, groß genug, den ganzen Werth Von deinem Könige zu schätzen, Dem Fürst, dem Helden und dem Weisen werht, Bewundert ihn nicht mit Entsetzen.
Nein, seine Würde fühlend steht er da, So, wie ein freyer Geist den grosen König sah. Ihn schrecket nicht das göttliche Geleit Der Musen um ihn her: in feyerlichen Stunden Der denkenden geweihten Einsamkeit Hat er oft ihre Gegenwart empfunden.
Voll Danck, davon sein Vuftn giüht, Prelßt er für sein erhaltneS Leben Den Retter, der es ihm gegeben: Nicht, weil sein Aug den grösten König sieht. Vom Tod in jene Welt geführet Sah er der Götter Gott, der Könige regieret - Er danckt mit hoch erhabnem Geist, Wofür Die Welt mit ihm den Retter preißt, Daß er, des Todes Arm entrissen, Auf neu betretner Lebens Bahn.
Das süßeste, das schönste Glück genießen, Daß er der Erde nutzen kann. ;
Verzeichnis ver Vorlesungen auf hiesiger Universität Gießen in künftigen Sommerhalben Jahr dieses 177z. Jahres.
Jn der theologischen Faeultät.
Herr O.Ioh. Herman Benner wird publice die Kirchenhistorie, privatim dieDogmatik und zwar keine populäre sondern eine gründliche,und durchaus mit Erläuterung der Beweißstellen begleitete lesen, weilen er es für Schande für einen künftigen Lehrer der Religion, für die Wiedersacher aber sehr erwünscht hält, nichts mehr als populäre Kenntnisse zu haben. Auch
P r PM


