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WocheME- -7

Lyeidas.

Wie alles lauschet da deine Muse klaget 1 Ein solches Stillschwei­gen begleitet den Gesang der Philomele an einem stillen Abend, wenn der lispelnde Wind auf dem Laub zittert, und auf den Baumen stirbt. Dir zu Ehren, glanzende Göttin, soll oft ein Lamm bluten, wenn fruchtbare Schaafe meine wollichte Heerde,.vermehren. So lang Baume ihren Schatten, und Blumen ihren Geruch geben, soll dein Nähme, deine Ehre, und dein Ruhm leben.

Th^rfts.

Aber siehe, Orion schüttet ungesunden Thau herab: Steh auf, die Fichten verbreiten einen schädlichen Schatten. Der scharfe Boreas bla- ser, und die Natur fühlt ihre Abnahme. Die Zeit besiegt alles , und' wir müssen der Zeit gehorchen. Lebet wohl ihr Thaler , ihr Berge ihr Strühme und Wälder. Lebet wohl ihr ländliche Gesänge und du o Liebe der Hirten. Lebe wohl meine Heerden, lebe wohl du Volk deS WaldeS. Lebe wohl Daphne, und aue Welt lebe wohl

Schwanen - Gesang eines Eremiten.

Des Himmels Dunkel schwarze die Wälder,

Die unbelebten Felder,

Füllt dicke Nacht. ,

Vielleicht erwärmt kein Strahl euch wieder, Vielleicht, ihr siechen Glieder!.

Daß ihr.nicht mehr erwacht.

^?och heute haucht ihr süsse Düfte Ihr Blümgen! durch die Lüfte Hier um mein- HauS;. ;;

Und eh ich morgen noch erreiche, Geht wohl von meiner Leich- Dampf der Verwesung auS.

Mein Odem leicht in schweren Zügen- Doch göttliches Vergnügen x

K r Erfül-