!xo> Wochenblatt.
Daphttis.
Ja! aber sage mlr erst, in welchen glücklichen Feldern di» Distel wachßt, welcher die Lilie nachstehen muß. Und dann will ich dir einen edlem Preiß abtretten: denn Sylvia/ die schöne Sylvia soll dein sevn-
Dämon»
Hört auf zu streiten: denn/ Daphnis , ich spreche den Becher dem Strephon und Dir das Lamm zu. Glückselige Hirten/ deren Schäferinnen in jeder Annehmlichkeit einen Vorzug haben. Glückliche Schäferinnen, deren Hirten diese Am-ehmlichketten so schön besingen. Nun sieht auf, und Ugr uns zu jener Geißblatt Laube eilen, eine sanfte Zuflucht für plötzlichen Platzregen im Frühling, der Rasen wird mit ländlichen Zierlichkeiten bekränzt, indessen sich öffnende Blumen ihre süße Gerüche umherstreuen Denn siehe, die versamlete Heerden suchen einen Zufluchtsort, und von den Plejaden stürzen sich fruchtbare Regen herab.
Ariecdote von dem Schauspieler (Aus dem englischen Universal Museum.)
Thomson/ der durch seine schönen Gedichte über die Iahrszei, een, über die Freiheit u. s. w. allgemein bekannt isi , war bey seiner ersten Ankunft in London in sehr eingeschränkten Umständen, und, ehe seine Schriften ihn in Ruf brachten, oftmals sogar um eine Mittagsmahlzeit sehr verlegen. Die Schulden, welche er damals machte, drückten ibn noch lange nachher, und einer seiner Gläubiger ließ ihn, nachdem seine Iahrszeroen gedruckt waren, ins Gefängniß setzen, weil er dieses als ein Mittel ansah zu seinem Gelbe zu gelangen. Die Nachricht von diesem Unglücke kam zufälliger Weise dem berühmten Schauspieler Quin zu Ohren , der zwar die Iahrszerren gelesen, aber niemals den Verfasser derselben gesehen hatte. Nach genauerer Erkundigung erfuhr er den Ort, wo Thomson saß, gieng zu ihm, und sagte, da er ins Zimmer trat mit seinem gewöhnlichen Tone: „ Sie kennen mich nicht, mein Herr, wie ich „ glaube; mein Name ist &um. Thomson nahm ihn höflich auf, und erwiederte, er hatte zwar nicht die Ehre, ihn von Person zu kennen; allein sein Name und seine Verdienste wären ihm sehr wohl bekannt. Als Quitt zum


