Ausgabe 
5.10.1773
 
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WochenblLrer.

be mau Faun sich recht von Herzen erzürnen, wenn einer seiner mcdk bereitwillig genug ist, auf fein AnWen andere ^StiumStS^m Namenzu brmg-n Er glaubet, daß diese Bereitwilligkeit » chrsm hr als e,n Fk-undschafsdienst s-y; und dazu sind sa seine Freunde virbmwen. Er siebt sie sur seine lr>-itungvtrgger au , fo wie Herr «öcittfinti die s-iniae» für seine Unterhändler, Herr Westensiolz di- seinigcnlüreineCMr» und Strephon die seinigen für Weinschenken und Spieiwirthe halt. :

. Mitd-m völligen B-wußts-pn feiner eigenen Vollkommenheit wird Herr Unbedacht, wenn» dieses liest, ausrufcn : Mein guter Acre Moralist! nur werden Sie wenigstens nichts vorzuwerfen baden. Fch -verlangte nichts von meinen Freunden, das ich nicht bereit' wäre auch sur sie zu thun. Und gewiß, ich habe ihnen niemals etwas abgeschlagen Fragen Sie nur Valeren und Kleon. Ich weis , was Herr Unbedacht damit meynet, und die ganze Stadt weis es. Er hat sich für Baleren wegen eines Uebeöhandels in einen Zweykampf gewagt, und ist gefährlich verwundet worden. Für den verschweuberischeu Kleon ist-r oft Bürg- ge­worden, und dieses hat ihm die Hälfte seines Vermögens gekostet Man kann es nicht leugnen, daß sein Herz wirklich sreundschastlich E.'wsin- vungen heget. Wenn sie nur von der Klugheit gelenket würden ' X» muß doch, >bm rum Tröste , eine kleine Geschichte erzählen, die seinen Be.

- Achenheiken ziemlich ähnlich ist. I inx)<

(Die Fortsetzung folgt.)

Akademische rFeuigkeic.

_ Den rsten october feierte die hiesige Akademie die hohe Vermäbluna der Durch,. WilhMnne mir Gr. Kais»,. Hoheit dem Gro^ürsten vo» KuAand m. einer Aed-, welche der hiesige Prof Eloquentiae A«r D Schmidt hielt, und wormnen er die Ursachen untersuchtes mnrnm &?.«,' . scheu Prinzeßinnen so häufig an auswärtige Polen aren vermäkUt

Sie wird nächstens in Druck erscheinen. " e wnw®'lV6rCc,T-

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