Giesser
Mochcnvlakk.
Erstes Stück.
Dienstag» den f. Januar. 177$.
Mit Hochfürstl. Hesse» Larnlstaonscher gnädigster Erlaubnis.
feCScnn Hußaren ihre gemachte Beuten öffentlich verkaufen, Preßen erhaschte Briefe öffentlich bekannt machen, so ist eins wie das an- here, eine erlaubte Freybeuterey, von der wir in unscrm Zeitalter, in zwem Banden Briefen, an Herrn Klotz in Halle, mit grösser Verwunderung Proben sehen. Wann wir die Schreibart der größten unD angesehensten Gelehrten Teutschlands, die sie bloß um einer geneigten Recension willen in diesen Briefen führen # mit Verwunderung erblicken, so wird mancher derselben zu eben der Zeit erröthen, wo eine Menge Leser mit Vergnügen diese gelehrte Staatsgcheimnüsse ansehen. Geheimnüsse von solchem Geprcjg, die die Wünschendes grösten Theils der Lescr erreget, daß es doch dem Herrn von Hagen gefällig feyn möchte, die übrige Briefe auf gleiche weise bekannt zu machen, villeicht würde wenigstens der Nutzen für die Zukunft daraus zu erwarten seyn, daß Gelehrte mit ihrer Feder gegeneinander behutsamer zu verfahren lernen möchten.
Dem Verleger dieser Blatter ist auf eine rechtwasige Art ein Brief zu Händen kommen, den wir mit solchem Vergnügen gelesen, daß wir e- mit unser» Lesern theilen zu müssen uns verpflichtet halten.
Herr Leibmcdieus Zimmermann in Hannover einer der grösten Aerzte unserer Zeiten, wäre mit einer Krankheit befallen , die eben so selten als merkwürdig ist. Diese nöthigte ihn zu einer Operation, in dieser Absicht reißcte er nach Berlin, und unter der Aufsicht des gelehrten und erfahrnen Herrn OoAorMfckels, hatte der erste preußlsche General Chirurgus A Herr


