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3* W-chettblatk.

ein Meisterstück/ woran die Wissenschaft nicht weniger Theil als die Ta- pftrkeit habe. Haben wir nicht den Heldbey Fontenoi mit dem Ausleger Ves PolybiusÄber den Gebrauch der Colonnen in einer gestellten Schlacht­ordnung stressen, und dem Studiren einen Theil des Ruhms geben se­hen / den kn sich vor den Augen des allergrößten Königes der Welt en worben hat?

Die allerschönsten Dinge/ sind ost die Sache von einem Augenblicke/ wenn er so herrlich seyn soll , muß eine Folge von Tagen vorhergegangen seyn, die aufs Studiren verwendet worden / das ihn hcrvorgebracht hat. D?r allergeschickte Gesandte kann die Angelegenheiten der Fürsten/ die La­ge ihrer Staaten / ihre Verbindungen/ ihre Verwandtschaften / die Hi­storie ihres Landes nicht errathen: er tappet in der Finsierniß/ wenn ihn das Studiren nicht erleuchtet.

Es schicket sich nicht für alle Welt/ gelehrt zu seyn. Dieser viel- teicbt ungerechte Titel/ Liehet eine Unfähigkeit/ oder einen Ekel vor viel wesentlichstem Lebensarten/ als das Studiren selbst/ nach sich. Es schickt sich für alle Welt zu studiren und nachzudenken; weil es aller Welt anständig ist zu wissen/ und man sonst nichts weis/ als was man gelernt oder studirt hat.

' Ihr werdet liebenswürdige Leute / die Verstand haben/ unter denen finden/ die/ wie man saget/ weder lesen noch schreiben können. Es ist wahr/ es giebt derselben wenig / und sie gefallen nicht lange. Wenn ih­nen Widerwärtigkeiten begegnen/ wissen sie sich weder zu rathen noch zu helfen / sie ächzen vergeblich. Was für ein Schicksal haben sie in ihrem Alker? Sie schleppen ihre abgenutzte Figur in einer Welt herum, die nichts mehr aus ihnen machet, und sich oft ärgert/ wenn sie sichet, daß ein Gemüth aus Boßheit verfallt, welches, da es keinen Zeitvertreib mehr hat, sich einen daraus machet, daß es diejenigen, welche viel besser sind, unbarmherziger Weise zerlästert. Wären sie auch nur verdrüßlich, so wä­re ihr Zustand schon zureichend, die Unwissenheit, darinn sie haben le­ben wollen, zu verschreyen.

Wir meynen, daß die Mannspersonen nicht eben gemacht seyn dör- ft'n zstgchllm; man fordert wesentlichere Gäbest von ihnen- Ms, was sie r ? - - - dem