Wochenblatt.
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Noch mehr HlitM wider die Krankheiten, si> dem Rindviehe zustoßen.
wenn ein Rindvieh sich vertreten , daß ee geschwollen/ so soll man ihm gekocht Wallkrauc oder Königskerzen sann den Stengeln geben, da sich denn der Geschwulst am verrenkten Glieds verlieren wird.
Har ein Rindvieh Gebrechen an den Rlauen; so darf man es nur zwischen den Klauen mit warmen Ochl und Pech, so vorhero durch einander gelassen worden, schmieren; schieftrt und spaltet sich aber das Horn an Klauen, so muß man ihm dieselbe zuvor mit Salz und Weine- ßig unter einander vermischet, bähen , darnach alte geläuterte Butter mit neuem Pech oder Harz zerlassen, und darüber schlagen. Oder man schmieret ihnen das Gelenke unten am Fuße $. oder mehr Tage damit, so macht es bas Horn milde und weich, und nimmt die Schiefer weg. Hat eS aber Schaden und Schmerzen zwischen den Klauen , so schmelze man Schaassfett, und gieße es so warm, als es leiden kann, darauf, und nahe einen Lappen darüber; auch kann man es ein oder zwey mahl des Tages waschen und mit Thran beschmieren.
Wenn ein Rindvieh eine Hornkluft hat. Diese bekommen sowohl Ochsen als Kühe; die Klauen reissen auf und spalten sich; auch hier ist obigeö Mittel zu gebrauchen, oder man bedienet sich einer Hornjalbe
Eine Hornsalbe zu machen. Nimm gelbes Wachs, gelbes Pechharz, Hirschtalg, jedes ein Viertel Pfund , ungesalzene Butter ein halb Pfund und eben so viel Terpentin, lasse es in einem Tiegel über Kohlfeuer wohl zergehen, bis es die Dicke einer Salben bat. Oder nimm Schastalg, weißes Tannenbech, jedes ein Pfund, Wachsund Wagenschmiere, eines jeden Ein und ein Viertel Pfund; lasse alles wohl miteinander zergehen, und rühre es so lange um bis es stehet, oder dicke wird.
Wenn ein Rindvieh das Fick hat- Dieser Zufall eräugnetsich an der Spitze der Klauen des Viehes. Hat dieser Schade vielleicht noch einen andern Nahmen , so ist er uns unbekannt. Dabey hinket das Vieh, der Fuß ist entzündet und sehr heiß, und wo ihm nicht bald geholfen wird, so füllet sich der Schade mit Eiter an. Man schneidet mit einem scharfen Messer die Spitze des Horns bis aufs Blut schräge weg , aber nicht tzumpf ab. Ist es schon mit Materie angefüüet, so bekommt sie dadurch Lust, und fließt aus. Darauf klopfet man den Schaden sanfte mit
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