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Wochenblatt.

hätte. 1767. hakte sie keine Lust zur Einimpfung, dies Jahr aber ist es ge­schehen. Veyde Wunden feuerten aus, und blieben einige Tage offen, sie wurde aber nicht krank und bekam keine Blattern.

f) Wenn bey der Einimpfung die Kinder den siebenten oder achten Tag gleich etwas Fieber bekommen, und sich darauf die Stippen in der Haut zeigen, aber nicht zur Höhe kommen, sondernden zweyten Tag wie­der vergehen , sind sie nicht auf Die Zukunft sicher, wenn gleich Die Wun­den völlig Eiter geben. Zwey Kinder Die 1767 operirt wurden, bekamen den achten Tag ein kleines Fieber, und die Stippen waren in Der Haut sichtbar, die Wunden eiterten stark, beynahe vierzehn Tage. Veydefmd dies Jahr wieder operirt, und haben häufige Blattern bekommen. Drey andere wurden dies Jahr zum ersten male operiret, und die Merkmale zeigten sich auf gleiche Weise, sie bekamen aber einige Wochen nachher die natürlichen Blattern.

Dies ist cs, was ich von meinen Bemerkungen bekannt zu machen für nützlich erachtet habe. Die Sache ist zu wichtig, als daß man Er­fahrungen davon, die ermuntern und belehren können, verschweigen sollte; ich wünschte, daß dieser kurze Aufsatz beydes bewürken möge.

n^nburg Lcporm.

Durä) die Erfahrung von 1770. und »771. bestätigte Art, das G^-aafvieh btym Leben / bey großer Nässe, zu erhalten. *

Im Jahr 1770 versicherte ein Wirthschaftsdirector von einer großen Herrschaft in Böhmen, bei) seiner Anwesenheit im Carlsbade, wie er die ihm anvertrauten Schäfereyen , bey der nassen Witterung des Jahres 1769, nur dadurch erhalten hätte, daß er ihnen täglich Stroh im Stalle gefüttert habe.

So ungewiß aber allemal nur eine Erzählung von einem dergleichen angestellken Versuchverblieb, die man indessen auf der 409. Seite d. Int. Bl. von 1770. bekannt machte, so zuverläßig kann nun dieses Mtttelan-

Uu - gesehen

) Aus dem beliebten Leipziger Jukelligenzblatt47 Stück 1772»