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t54 vo-chenblatt.

(asrtiiiieri bladen gieng sie sogleich zu ihren Gemahl, und nachdem ste den Mmgen Wärter $u verstehen gegeben, daß sie ihren Gemahl «men Vor lraa von den Gouverneur }u thun hatte, und mit ihm fl^in S ° Ben wat, entdeckte sie ihm alles, was vorgegangen , und stell«! »m riellvsen Streit vor, in dem sie zwischen Liebe gegen ^me Persoi , Treue M seinen Ehebett verwickelt wäre. Man kann sich b°« bttssi''b"'

L.|,< reditldiaffeiKn Paares, das pur an gewöhnlich« Vorsan« ßW-WÄML» einen solchen Vorfall leicht vorst-ll-n Den. ward durch Scham zurückgehaltcn, von dem etwas zu rrten, was tane f?rau von einen so na!)en ^od berichtet hakte, doch ließ er ^Lorte ent* fallend die ihr zu verstehen gaben , sie sollte sich nicht bcßccket halten , ob sie ihm gleich noch nicht bekannt hatte, daß der Gouverneur, sie verumh- ret/da er wüßte, daß ihr Herz keinen Antherldaran gehabt hatte. Sie aiena hierauf mit dieser zweydeutigen Erlaubniß, ein Leben , zu "halten, welches sie zur Erhaltung ihrer Ehre hinzugeben, nicht genug Entjchlos-

Den nächsten Morgm wartete Saphira dem Gouverneur auf, und nachdem sie in ein entfernte« Zimmer war erführet worden - überließ sie sich seinen Willen. Rhynsault prieß ihre Reizungen, und machte, nach dem, was zwischen ihnen vorgegangen war, auf Vertraulichkeit Anspruch , und Kat sie mit einer lustigen Miene in der Sprache, eines Liebhabers, sie möchte zurückkehren, und ihren Mann aus dem Gefangniß h^len. Aber, sente er hinzu, es muß meine Schöne nicht beleidigen , daß ich dafür ge, soraet habe, daß er nicht etwann unsete künftige Bestimmung unterbre. chen möchte. Diese letzten Motte gaben ihn das zum voraus zu verste. Ken, wa« sie, als sie ins Gefängniß kam, wütkn» fand , nemluh daß ihr Gemahl auf Befehl des Rhynsaults umgebracht worden.war.

° Es wat merkwürdig, daß Saphira, die wahrend den ganzen Lauf ihrer Bekümmerniß voll Thränen und Klagen war, hier weder einen «Stuf, l", noch Klage hören st-ß, sondern b-y dieser Vollendung ihres Unglück« von Schmer« starr da stand. Sie begab sich m ihre Wohnung, und nachdim sie in der Einsamkeit zu dem , welcher der Rächer der Unschuld Gchek verrichtet, gieng sie heimlich in das Schloß. Ihre Ptt»