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&n und Zwanzigstes Stuck.

Dienstags den rs. May 1772.

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Mik Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis.

Eine Geschichte aus dem XVeen Jahrhundert.

ich jemanden über die immer mehr und mehr zunehmende Gott- losigkeit klagen, und die vorigen Zeiten so gar sehr herausstreL- ch.n höre, so dauert mich immer, oder ich werde vielinehr über die Alten recht böse, daß sie nicht auch damals so fleisig Anecvoten von grossen Männern und den Sitten der damaligen Zeiten ausgezeichnet, als es jetzt zu geschehen pfleget. Denn um diese klagende Leute ihres falschen WahnS zu überführen, möchte ich ihnen allezeit dergleichen Geschichten, als wir nur noch bin und wieder zerstreuet finden , aber doch aus diesen auf die Beschaffenheit mehrerer schliessen können, zu lesen geben können. Nur um dieser Leute willen, freue ich'mich dahero ausserordentlich , tvcrin ich von ohngefähr eine solche Geschichte der vorigen Zeiten finde, die bewei­set, daß eS jetzo nicht schlimmere Exempel gicbt, als eS damals gegeben,die uns zeiget, daß man in den vorigen Zeiten eben die schlimmen Mittel zu Ausführung sträflicher Absichten gebrauchet, die in den neuern Zeiten ganz neu und unerhört geschienen. Nein! die jetzigen Zeiten sind nicht schlimmer, alS die vorigen, und die jetzigen Menschen nicht gottloser, als die vorigen. Dies weitläufkiger zu zeigen würde wöhl nicht unnütz, aber jctzo nicht der Ort dazu seyn. Ein andermal also davon , und jetzo die versprochene Geschichte. Sie lautet also:

X AlS