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K»chk »vlakt.
Bier und Dreisigstes Stück.
Dienstags beit M* August 1772.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis.
Auflösung zweier Aufgaben.
^^iese Auftaben sind: Erstlich: Ob unstre Lebensart besser sty/ Ory als der AltenDie zwote: (Db wir aus dem gegenwärtig 0ert Zustande schliessen können / daß der zukünftige entweder schlimmer oder besser werden mögeer Was die erste Frage be« trift, so ist nicht zu läugnen, daß der Character der Einwohner vieler Lander in Asien und Aftica in vorigen Zeiten viel besser war als heutiges ^aaS, denen können wir noch Griechenland in Europa beyfügen; in Geaentheil aber muß man auch eingestehen, daß der Zustand des übrigen Europa besser sey als vorher. Die Welt hat also in Ansehung der Ausbreitung der Glückseligkeit weder gewonnen noch verlohren. Der ehemalige Zustand der südlichen Gegenden ist nun in Norden auzutreffen. ES ist aber auch eine Wahrheit, daß wir in den meisten Sachen mehrere Künstler, mehrere Manuftcturistenin Engelland/ Frankreich/ Deutschland haben, als jemals in dem alten Rom / Griechenland und Ae- avpcen gewesen. Dieses zeiget, daß Kanntniß und Fleiß mehrere Per- wnen belebt, alö ehedem, und zugleich , daß heutiges Tags die Menge der Menschen wenigstens eben so zahlreich ist , als in den alten Zeiten. Wir haben mehrere Schiffe, wir siegeln nach mehreren Orten; die Reich- tbümrr sind jetzo viel wichtiger: man findet zwar nicht so viele an einem Ort vereiniget, als wie in dem alten Jerusalem/ Persien / Rom; sie
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