Woche;,blaer.
wird der Gesundheit nächtheilig ist. Vorhero aber will ich doch anführen wo er wachst, und wie dessen Zuver.'itutig geschieher.
Der Tbee bestehet eigentlich, aus den Blattern einer kleinen Staude, welche dem Kickchlauve ähnlich sind, die in China und Japan nur vieler Sorgfalt gepfiauzer wird. Der Japanische Thee wird dem Chmesischen am Gelchmacke sehr vorgezogen, odlchon des ersten Blatter kleiner sind, allein er wird fast gar nicht zu uns gebracht, weil er sehr hoch im Preise ftchet Alle Arte' von Thee sind Blätter eines einzigen Strauchs oder Staude, und kömmt es bey dem Unterschiede derselben darauf an, wenn urrd zu welcher Zeit derselbe abgenommen und gesammlet wird. Die lL.amm- luna der Blatter geschiehet in China des Jahres dreymal. Diejenige Gattung Blatter, welche von den neu angepstanzten Strauchen zuerllab- genommen werden, geben den eigentlichen sogenannten Kaysirthee, und man bedienet sich desselben nur für Geschenke und für den Kaiser. Die rweyte Sammlung von dem mehr angewachsencn Blattern und frischen Triebe des Baumes, giebt dem Theedou, und dre sehr großen und vol» !ia ausg.'waä-senen Blatter werden unter dem Nahmen des grünen ^hee verkauft. Dec Lhebou an sich selbst ist wieder verschiedener Gattung, der beste ist die Knospe ftlbst, welcher in Merz gesammler und an der Sonne aedörret wird, den guten Thebou sammlet man in May, und den grünen Tbee in Brachmonat, und dieser wird an dem Feuer gedörret. Daß der Thee nicht von<inerley Güre ist, kann von verschiedenen Umständen verrühren, denn wenn nicht die gehörige Behutsamkeit, sowohl bei; dem Emsamlm als Trocknen beobachtet wird, so verändert sich die Größe und Güte sehr geschwind, und die Theebaume an sich selbst sind nicht von et» nerley Güte, dannenhero diejenigen Personen welche den Tbee einsamm- ten und trocknen, wahrend ihrer ganzen Arbeit, ja schon z Wochen vorher keine Fische noch blähende Speisen essen dürfen, damit ihr Achem und ihre Ausdünstungen, dem Thee keinen üblen Geruch geben. Der Thee wird aber in besonder» Ossen auf eisern Blatten mit untergesetzten Kohlen, getrocknet, und mit den Händen solange herum gerollet, bis sie anfangen trocken zu werden, und sich zusammen krümmen , dieses Trocknen geschte» her verschieden"mal, weil die Blatter dir Feuchtigkeit gar nicht wieder an Kch ziehen, und davon ihre Kraft verlieren. Alsdenn wird er in Kasten, wck che mit dünnen Bley oder Zinn ausgefüttert sind, eingepackt, und über das Meer gesühret.


