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W-cheriblate. *49

in theologischen Schriften verrath, spricht: also habe stch Christus ver­geblich gegen Die Jünger Johannis anf feine Wunderwerke berufen. Er will ferner, behaupten , es feye der Beweis ein Cirkel; alsdann spricht er fb etwas in einem hohen Ton, welches Sie weit klarer und besser gesagt ha­ben , und verstellt also Ihre M ynung, damit er nur etwas tadeln konnte. Ihre 'Antwort werden Sie bescheiden einrichten, wenigstens sind nicht Sie, sondern ich angegriffen worden. Ich bitte mir solche zu übersenden, damit ich davon den gehörigen Gebrauch machen kann. Ich bin re.

E- HochEd.

Giesen den r-ten April 1771.

ganz ergebenster

I <5. G. Schwarz.

Daß Wunder ohne die Lehre für die Wahrheit der christlichen Religion nichts beweißert, vereheidiget gegen den Recerrjert^ een, seiner unter dem Vorsitz des S. T. Herrn Professor Schwarz, gehaltenen Dissertation, indem z een Stück der Ersurtischert gelehrten Zeitung, der Verfasser W. 2t. (S* Orth.

Man zehlet mit Reckt den Beweist, der für die Wahrheit unserer h. Religion aus den Wundern genommen wird, unter den grösten und vorzüglichsten, wann man ihn mit Rücksicht auf die Schwache des mensch­lichen Verstandes und ohne vorgefaßte Meynungen betrachtet. Denn die Wunder nebst den Weißagungen sind mcht allem das Siegel gewesen, das ebmals die Wahrheit der alten reinen jüdischen Religion befestigte, sondern auch jederzeit mit dem gröstem Recht von den Theologen zur Be­stätigung der Wahrheit unsers Glaubens gebraucht worden. Man hat stch aber in neueren Zeiten noch öfters des Beweises aus denselbigen all­gemein und ohne weitere Erwägung ihrer Natur und Beschaffenheit be­dienet, bis ein Rousseau, ein tiefdenkender Hume und ein verrükter W00K Pon ihre Einwürfe auf die Bahn brachten; und wenn wir nicht unbillig seyn wollen, so hat der Beweist aus denselbigen große Vortheike gezogen. Cs ist nicht allein eine nähere Einsicht sondern auch viel Behutsamkeit da­durch lieget worden. Schon Stakhoust setzt die Lehrt mit denselbigen

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